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Neuigkeiten von der Inbound 2017

by Stefanie Kargl
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Von 25.-28. September war es wieder soweit, alle die an Inbound Marketing interessiert sind, haben sich in Boston bei der INBOUND Konferenz von HubSpot versammelt. Für mich war es dieses Jahr das erste Mal, dass ich dabei sein durfte und meine Erwartungen wurden weit übertroffen.Über 21.000 Leute aus 104 verschiedenen Ländern nahmen an diesem Event teil und tauschten sich 4 Tage lang über die neuesten Trends von HubSpot und Inbound Marketing aus. Sogar Michelle Obama ließ es sich nicht nehmen vorbei zu schauen und einen inspirierenden Vortrag zu halten. Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten.

When what you believe what you say and what you do are in alignment you grow better.- Darmesh Shah

Was sind die Trends im Inbound Marketing?    

1. Video ist der neue Text

Egal welchen der über 250 Vorträge man besucht hat, an einem Thema kommt man nicht vorbei: Video Marketing. 2019 wird der Video Traffic 80 % des consumer traffics ausmachen. Daher sollten Videos ein fester Bestandteil des Inbound Marketings von Unternehmen werden. Genau wie bei den Blogbeiträgen darf hier ein Editorial Plan nicht fehlen, um den Content auf die Buyer Personas auszurichten. Das Equipment dafür muss nicht professionell sein, es reicht schon eine Smartphone-Kamera mit ein paar Extras um ein gutes Video zu machen. Viel wichtiger sind die Sprecher, der Inhalt und die Kreativität.

2. Email ist immer noch nicht tot

Jedes Jahr versuchen uns die Medien zu erzählen, dass Email Marketing tot ist. Die Wahrheit ist, Email Marketing hat immer noch dieselben Probleme wie vor 20 Jahren, es ist nur schwieriger geworden es wirklich gut zu machen. Nahezu jeder besitzt eine E-Mail Adresse, jedes Unternehmen ist auf Emails angewiesen, jede Social Media Plattform verlangt eine E-Mail Adresse, um ein Konto zu erstellen.

E-Mail Marketing kostet fast nichts, es hat den höchsten ROI von allen Marketing Kanälen überhaupt. Daher ist es wichtig es auch zu nutzen. Die Gründe warum es nicht funktioniert sind fehlende Kreativität, veraltete Plattformen, veraltete Adressen, sowie fehlende Segmentierung. Genau daran sollten Unternehmen arbeiten, um das meiste aus Ihrem Email Marketing herauszuholen.

3. Account Based Marketing

Über Account Based Marketing haben wir schon einen eigenen Artikel geschrieben. Dennoch möchte ich es hier noch einmal erwähnen, weil man eigentlich glauben könnte, dass ABM nichts mit Inbound Marketing zu tun hat. Aber das stimmt nicht, denn auch das war ein großes Thema bei der diesjährigen INBOUND. Bevor damit begonnen wird, sollten sich Unternehmen die Frage stellen, wie es in ihre Strategie hinein passt.

ABM bietet sich vor allem für kleinere Unternehmen an, die einen langen Vertriebsprozess haben. Besonders wichtig sind auch hier die Strategie und das Zusammenspielen von Marketing und Sales Teams, denn nur so kann es funktionieren.

4. Content Qualität vor Quantität

Seit Content Marketing zum Thema geworden ist, können wir uns vor lauter Content im Internet gar nicht mehr zu Recht finden. Wie können Unternehmen mit Ihrem Content herausstechen? Die Antwort darauf klingt ganz einfach, weniger Content, dafür in sehr hoher Qualität. Es ist wichtig eine Nische zu finden, in der das Unternehmen das größte Wissen von allen hat. Je spezifischer das Themengebiet ist, desto besser ist es.

Find that niche become a master and make impact! – Scott Meyer

Was ist neu bei HubSpot?

HubSpot nutzt die INBOUND Konferenz jedes Jahr, um die wichtigsten Neuigkeiten der Software zu präsentieren. Schon vor der INBOUND wurden die Neuigkeiten beim Partner Day angekündigt, wo alle Partner Agenturen von HubSpot eingeladen waren. Auch dieses Jahr waren wieder viele spannende neue Tools dabei, die in nächster Zeit allen Usern zur Verfügung stehen werden.

1. Sales Professional

Ab November gibt es, wie schon für das Marketing, eine Sales Professional Version. Die bisherige Version wurde erweitert um den Sales Prozess noch effektiver zu gestalten.  Neu ist Deal und Task Automation, Lead Rotation, Sales Reporting und noch vieles mehr. Wir sind gespannt!

2. Shopify Integration

Mit der Integration von Shopify steht allen HubSpot Usern jetzt eine ecommerce Plattform zur Verfügung. Produkte und Käufe werden automatisch mit HubSpot synchronisiert.

3. Customer Hub

Was bei HubSpot bis jetzt noch gefehlt hat, um die komplette Customer Journey von Marketing – Sales – Customer abzudecken, war der Bereich der sich mit den Kunden beschäftigt. Für 2018 ist daher der Customer Hub geplant, der genau diesen Teil abdecken soll. Das ermöglicht in Zukunft die Kunden noch zufriedener und erfolgreicher zu machen.  

4. Facebook Lead Ads

Mit der Integration von Facebook Ads in HubSpot können Lead Ads in HubSpot direkt erstellt werden. Die Leads werden dann automatisch in HubSpot synchronisiert. Das erleichtert das Lead Nurturing mit HubSpot. Facebook Lead Ads ist kostenlos und separat vom HubSpot Ads Add-On.

5. HubSpot + motion.ai

HubSpot hat mit dem Erwerb von motion.ai einen großen Schritt in Richtung Artificial Intelligence gemacht. Motion.ai ist eine Software, die es ermöglicht, Chat Robots ohne großartiges technisches Wissen, zu erstellen und einzubinden.

6. HubSpot Conversations

HubSpot Conversations wird ein Teil von CRM Free und ermöglicht den Usern bessere Konversationen mit den Leads und Kunden. Es können alle Konversationen von unterschiedlichen Kanälen wie Facebook, Slack, Email, Live-Chat in Hubspot eingebunden werden.  Dadurch entsteht ein guter Überblick über alle Gespräche in welcher Form auch immer.

7. HubSpot Reporting

Auch beim Reporting hat sich einiges getan. Es wird ein eigenes Campaign Reporting geben, mit dem festgestellt werden kann, wie die einzelnen Kampagnen genau performen.

Fazit Inbound 2017

Die INBOUND 2017 hat sehr viele spannende Neuigkeiten sowohl HubSpot betreffend, als auch Inbound Marketing generell gebracht. Ich war wirklich überwältigt von diesen Tagen in Boston, da ich festgestellt habe, wie groß die Inbound Marketing Bewegung bereits geworden ist. Leider sind wir in Österreich immer noch sehr hinten nach, ich hoffe, dass sich das bald ändert. Wir werden versuchen auch in Zukunft einen Großteil dazu beizutragen.

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Stefanie Kargl

Stefanie Kargl

Digital Native. Studierte Wirtschaftswissenschaften sowie Theater- Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien. Begeisterte Tänzerin.

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