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Marketer haben es mit Content Marketing nicht leicht

by Martin Bredl
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Marketer haben es mit Content Marketing nicht leicht

 

Marketer reagieren sehr unterschiedlich auf den Content Marketing Boom. Eine der häufigsten Reaktionen ist diese: "Das haben wir schon immer gemacht." Jüngst nachzulesen im Wirtschaftsblatt in der gestrigen Ausgabe:

"Content Marketing ist per se nichts Neues", erzählt Anton Jenzer, Präsident des Dialog Marketing Verbands Österreich (DMVÖ). Inhalte zu kommunizieren, sie zu inszenieren und die Marke und Angebote damit "aufzuladen" war ja schon immer eine Kernaufgabe von Marketing und Werbung.

Tatsache ist, dass Content Marketing die traditionelle Marketingwelt auf den Kopf stellt.

1. Es geht um Pull und nicht um Push

Traditionelle Marketer denken vor allem in Werbebotschaften, die Konsumenten zu Kaufentscheidungen pushen. Viele Konsumenten lassen sich dass nicht mehr gefallen. Sie setzen Werbeblocker ein und Unternehmen mit penetrater Werbung verlieren Image. Bei Content Marketing ist Inbound Marketing. Dabei geht es darum, dass nützlicher oder unterhaltsamer Content von Konsumenten gefunden wird und so Aufmerksamkeit geschaffen wird.

2. Unterhaltung und Education vor dem Verkaufen

Traditionelle Marketer haben nie etwas von nützlichen und unterhaltsamen Content gehört, der Leads generiert. Wie traditionelle Marketer es hin und her wenden, es ist neu. Klar hat das John Deere vor mehr als 100 Jahren bereits als Marketeingmethode genutzt und einige Bereiche in der PR taten das auch, aber als prozessgesteuerte Marketingmethode ist das neu.

3. Sprich nicht über deine Produkte

Das bedeutet enormes Umdenken. Nicht Produkte und Unternehmen stehen im Content Marketing im Vordergrund, sondern Unterhaltung und Problemlösungen von Kunden. Kristina Halvorson in ihrem Bestseller "Content Strategy for the Web" sagt: "Bester Content ist der, der Probleme von Kunden löst." Denn Kunden kümmern sich nicht um deine Produkte und um dein Unternehmen, sondern nur um sich selbst.

4. Wie ein Zeitungsherausgeber denken und nicht wie ein Werber

Traditionelle Marketer sind gewohnt Botschaften zu produzieren, die mit einem hohen Werbebudget distribuiert werden. Jetzt geht es aber darum täglich zu überlegen, was würde meine Zielgruppe so nützlich finden, dass sie es lesen. Oder noch besser: Was würde meine Zielgruppe so nützlich und unterhaltsam finden, dass sie es per Facebook oder Twitter an alle ihre Freunde weiterleiten würden.

5. Es passiert in Echtzeit

Traditionelle Marketer waren gewohnt in Kampagnen zu denken. Content Marketing rund um die Uhr statt. Es geht nicht mehr um überschaubare Kampagnen, sondern dauernd stattfindende Aktivitäten.

6. Neue Skills sind notwendig

Wir brauchen Mitarbeiter mit neuen Skills, wie Analytics, Content Produktion, Content Management etc. Und wir brauchen neue Technologien, wie Marketing Automatisations Software, oder Content Management Software. Unternehmen und Agenturen nehmen derzeit Journalisten auf.

7. Eine neue Unternehmenskultur ist Voraussetzung

Redaktionskultur ist anders als die Werbekultur. Newsrooms sind eine andere Welt als Marketingabteilungen. Content Marketing ist mehr als Marketing, es ist eine neue Art Business zu machen. Daher wird Content Marketing nicht nur die die Kultur von Marketingabteilungen verändern, sondern die gesamte Unternehmenskultur.

Fazit: Marketer und Content Marketing

Wie immer traditionelle Marketer jetzt auf Content Marketing reagieren, es gibt einige Herausforderungen. Es ist Zeit diese neue Welle zu reiten. Ich habe ein halbes Jahr in Hawaii gelebt. Es braucht schon eine Zeit bis man selbst nur mit einem Boogie Board die Wellen richtig erwischt. Wenn man den Trick heraus hat, dann macht es richtig Spaß. Das wünsch ich allen Marketer.

Content Marketing Anleitung

Inbound Marketing

Martin Bredl

Martin Bredl

Pionier im Inbound Marketing mit viel Erfahrung im Bereich von Communications, Strategie und Branding. Ist auch als Lektor am FH Joanneum tätig. Träumt von einer Farm in Afrika.

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