prodata GmbH Kundenreferenz
„Das große Thema war Zufall“: Wie prodata mit einem kleinen Team von Zufallskunden zu planbaren Vertriebskontakten kommt.
Interview mit Geschäftsführer Alexander Hanisch, August 2026
Unternehmen
prodata GmbH, Wien
SAP-Add-on-Hersteller
Nische Zoll & Trade Compliance
Kunden
International operierende Industrieunternehmen im DACH-Raum mit SAP
Team im Projekt
Geschäftsführer (zugleich Head of Sales), zwei Marketing-Mitarbeiterinnen, ein Sales - Manager
Ausgangslage
Neukunden über Referenzen, Partner und Zufall. Keine Strategie, keine Regelmäßigkeit.
Ziel
Kalkulierbare Umsätze und Präsenz im deutschen Markt mit einem selbstständig betriebenen, wiederholbaren Prozess.
Plattform
HubSpot (Marketing & Sales)
Vorher: Zufall als Vertriebssystem
„Wir hatten keine klare Strategie“, sagt Hanisch über die Zeit vor 2025. Website, LinkedIn, ein Blog – alles vorhanden, aber „nicht sehr regelmäßig“ und ohne Plan, was daraus werden soll.
Neukunden kamen über den guten Namen im Markt. „Aha, zufällig hat jemand von unseren Kunden einem anderen davon erzählt, oder ein Partner hat zufällig … Das große Thema war Zufall.“
Was das für ihn als Geschäftsführer hieß: „Ich habe erkannt, dass der Flaschenhals ein Problem ist. Ich war sehr stark im Projektgeschäft involviert.“ Vertrieb, Projekte, Kommunikation – alles lief über eine Person.
Der Auslöser: Der deutsche Markt braucht kalkulierbare Umsätze
In Österreich ist prodata bekannt, in der Schweiz über einen starken Partner vertreten. „Aber für uns ist Deutschland ein riesiger Markt, und dort kennt man uns noch sehr wenig.“
Der Entschluss, etwas zu ändern, hatte deshalb zwei Seiten: „Ich muss wegkommen von dem Zufallsprinzip“ – und: „Ich muss das Geschäft ausbauen, und dort brauche ich einfach regelmäßige, kalkulierbare Umsatzzahlen.“
Das Ziel formuliert er als Führungsaufgabe: „Steuerbarkeit, Messbarkeit, zahlenbasiert, datenbasiert zu arbeiten.“
Warum ein reines HubSpot-Onboarding nicht gereicht hat
„Wir hatten keine klare Strategie“, sagt Hanisch über die Zeit vor 2025. Website, LinkedIn, ein Blog – alles vorhanden, aber „nicht sehr regelmäßig“ und ohne Plan, was daraus werden soll.
Neukunden kamen über den guten Namen im Markt. „Aha, zufällig hat jemand von unseren Kunden einem anderen davon erzählt, oder ein Partner hat zufällig … Das große Thema war Zufall.“
Was das für ihn als Geschäftsführer hieß: „Ich habe erkannt, dass der Flaschenhals ein Problem ist. Ich war sehr stark im Projektgeschäft involviert.“ Vertrieb, Projekte, Kommunikation – alles lief über eine Person.
Die Zusammenarbeit: fixe Termine, Trello, eigene Verantwortung
In Österreich ist prodata bekannt, in der Schweiz über einen starken Partner Von Anfang an war klar: takeoff baut das System mit prodata, nicht für prodata. Nach einigen Monaten übernimmt das Team selbst.
„Ich fand das sehr gut, sehr pragmatisch. Wir haben Termine vereinbart, wann wir gewisse Themen angehen, wann es Termine für den Review braucht. Mit dem Trello-Board wusste ich, welche Aufgaben es gibt. Für mich war das immer transparent und nachvollziehbar.“
Mitten im Projekt wurde die Marketing-Leiterin schwanger, Hanisch selbst war in Schweizer Projekten gebunden. „Da habe ich gesagt: Machen wir es jetzt noch?“ Die Antwort war ja – mit angepasster Rollenverteilung: takeoff führte in dieser Phase den Prozess, die beiden Marketing-Kolleginnen und der Vertrieb arbeiteten mit, Hanisch kam zu fixen Terminen mit seinem Input dazu.
Der Moment, ab dem es lief
„Als wir die ersten Webinare gemacht haben. Da war ich skeptisch: Kriegen wir genügend Anmeldungen? Rentiert sich die Arbeit überhaupt?“
Heute ist der Rhythmus fix: mindestens alle vier Wochen ein Webinar, davor die Einladung, danach Blogartikel und Video-Snippets aus der Aufzeichnung. „Dann haben wir gesehen: Das funktioniert. Wir kriegen regelmäßig genügend Anmeldungen. Unser Sales-Manager kann dort ansetzen und nachfassen."
Ein Nebeneffekt, den er nicht geplant hatte: „Wir konnten Partner gewinnen – die sehen, dass wir genügend Präsenz haben, mit der Reichweite unserer Kunden und auf LinkedIn. Und wir sind für die Partner eine Plattform.“
Was im Vertrieb anders ist
Für prodata war Kaltakquise nie eine Option. „Das funktioniert bei uns nicht. Wir sind ein sehr erklärungsbedürftiger Bereich, eine Nische.“
Der Sales-Manager arbeitet heute mit Kontakten, die sich selbst gemeldet haben. „Er bekommt seine Kontakte, die er kontaktieren kann. Wir haben genügend Content, mit dem er an Interessenten herantreten kann – die sehen, dass wir professionell aufbereitete Informationen haben, Videoaufzeichnungen. Das ist ein leichterer Einstieg für den Vertrieb, und die Erfolgsquote ist deutlich gestiegen.“
Was sich insgesamt geändert hat, fasst er so zusammen: „Dass wir jetzt eine Strategie haben, die wir weiterverfolgen, eine Regelmäßigkeit und ein organisiertes Abarbeiten von Themen. Das ist vorbereitet und nicht nur ein Zufallsprinzip – dass mir heute etwas einfällt, das wir morgen umsetzen.“
Was nicht funktioniert hat
Hanisch ist ehrlich, was die Erwartungen betrifft.
„Ich hatte die Hoffnung, dass man über LinkedIn mit einfachen Mitteln relativ viel Reichweite gewinnen kann. Das ist kein Selbstläufer. Es reicht nicht, ein Posting zu machen, und dann kommen hunderte Leads rein. Da steckt viel Arbeit dahinter.“
YouTube als zusätzlicher Kanal wurde begonnen und wieder eingestellt – zu wenig Zeit. „Dann haben wir gesagt: Konzentrieren wir uns auf das, was wir wirklich regelmäßig machen können – Webinare, Veranstaltungen. Es geht nicht immer alles, was man sich vornimmt.“
Und das Projekt dauerte länger als geplant. Sein Learning: „Ich hätte mir vorher schon mehr Zeit freischaufeln sollen.“
Für wen das passt – in seinen Worten
„Wenn du nicht ein zu großes Unternehmen bist und mit einem kleinen Team in einer kalkulierbaren Zeit zu einem Ergebnis kommen möchtest. Ich habe gesehen, das funktioniert mit einem Geschäftsführer und vielleicht jemandem aus dem Marketing, der das etabliert.“
Und an Geschäftsführer, die zögern: „Einfach angehen. Das Team begleitet euch dabei und baut Stück für Stück das Know-how im Unternehmen auf.“
Wie es weitergeht
prodata betreibt das System heute selbst. Auf dem Plan stehen Produktvideos für den Vertrieb – „damit Interessenten schon im Vorfeld sehen, was die Kernfunktionen sind, ohne dass sie einen Termin vereinbaren müssen, weil das immer eine Schwelle ist“ — und automatisierte Nurture-Strecken in HubSpot, die bisher kaum genutzt werden.
Das sagen unsere Kunden über uns
Ein Auszug aus unseren Rezensionen in der HubSpot Solutions Partner Directory.
Alexander Hanisch
Mit takoff haben wir nicht nur HubSpot für Marketing und Sales eingeführt, sondern gemeinsam eine vollständige Inbound-Marketing- und Content-Strategie entwickelt. Von der Definition klarer Ziele über die Ableitung konkreter Maßnahmen bis hin zur Verteilung der Aufgaben wurden wir strukturiert und kompetent begleitet. Regelmäßige Zoom-Meetings und Reviews sorgten dafür, dass wir unsere Strategie als kleines Marketing- und Sales-Team erfolgreich umsetzen konnten. Wir haben uns während der gesamten Zusammenarbeit sehr gut beraten und betreut gefühlt. Besonders überzeugt haben uns die klare Struktur, die praxisnahe Unterstützung und die enge Zusammenarbeit. Klare Empfehlung!
Länger als die geplanten Monate — ein Personalwechsel im Marketing fiel mitten ins Projekt. Der Regelbetrieb (Webinar alle vier Wochen plus Verwertung) läuft seit Anfang 2026 ohne takeoff.
prodata hat zwei Marketing-Mitarbeiterinnen und einen Sales-Manager. Alexander Hanisch selbst nennt als Minimum: ein Geschäftsführer, der Zeit reserviert, und eine Person aus dem Marketing.
Ein Onboarding richtet das Werkzeug ein. Hanisch hatte solche Angebote am Tisch und lehnte sie ab: „zu technisch, ich brauche eine Strategie“. Das Projekt mit takeoff startete mit Kundeninterviews und endete mit einem Themenplan, einem Webinar-Rhythmus und einem Vertrieb, der mit warmen Kontakten arbeitet — das Werkzeug ist Teil davon, nicht der Kern.
Gerade dort: Kaltakquise scheitert an der Erklärungsbedürftigkeit, Webinare und Aufzeichnungen erklären vorab. Das ist der Grund, warum prodatas Sales-Manager heute einen leichteren Einstieg hat.
Der Einstieg ist das Vertriebsprozess-Assessment zum Fixpreis von 3.600 €. Das vollständige Projekt „Planbarer Vertriebsprozess auf HubSpot“ kostet 18.900 € — ohne laufende Bindung, das System gehört danach Ihnen.
Kontakt
Stehen Sie da, wo Alexander Hanisch vor zwei Jahren stand?
Neukunden über Empfehlungen und Zufall, der Geschäftsführer als Nadelöhr, ein Markt, den Sie erschließen wollen. Im Vertriebsprozess-Assessment sehen wir uns in zwei Wochen an, wo Ihre Kontakte heute herkommen und was ein planbarer Prozess für Ihr Team konkret bedeuten würde. Fixpreis, kein Folgeauftrag nötig.