LP hero banner.png
30 Minuten Marketing  Assessment vereinbaren

Blog abonnieren

Marketing Automation für kleine Unternehmen

by Samuel Bredl
0 Kommentare

Marketing Automation für kleine Unternehmen

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie kleinere Unternehmen Marketing Automation nutzen können und ab wann sich der Umstieg auf eine All-in-One Software wie HubSpot lohnt. Inspiriert wurde dieser Artikel von dem australischen Podcast HubShots, der wöchentlich Marketing-Trends beleuchtet und Tipps zu HubSpot gibt.

Bevor wir beginnen darüber zu sprechen, welche Möglichkeiten es für kleine Unternehmen gibt, sollten wir festlegen, wen wir damit meinen. Wir sprechen hier von Unternehmen, die maximal eine Person für Marketing haben und ein Budget von etwa €1.000/Monat. Da wir selbst auch so angefangen haben und viele Tools selbst getestet haben, können wir Ihnen heute sagen, was wirklich notwendig ist, um mit Marketing Automation zu starten. 

Alles, was Sie zu Beginn benötigen

  1. Website + Hosting: Eine kostengünstige und mit wenig Aufwand zu betreibende Website gibt es auf WordPress. Kosten mit Hosting auf WP Engine: ca. €30/Monat. Leseempfehlung: Inbound Marketing Website vs. traditionelle Website
  2. Leadgenerierung: HubSpot Marketing Starter ermöglicht die grundlegendsten Funktionen zur Leadgenerierung: Formulare, Lead-Ads, E-Mail Marketing, Listen, HubSpot CRM und Reporting-Tool. Kosten: €44/Monat.
    Leseempfehlung: Alles, was Sie über Leadgenerierung wissen müssen (Anleitung)
  3. E-Mail-Automation: Mail Chimp eignet sich nicht nur zum Versenden von Newslettern, Sie können damit auch E-Mails automatisieren. Kosten: €13/Monat.
    Leseempfehlung: Warum Sie 2019 noch immer E-Mail Marketing einsetzen sollten
  4. Landing Pages: Landing Pages werden im Inbound Marketing laufend gebraucht. Es lohnt sich daher eine Lösung, bei der man nicht jede Seite eigens programmieren muss. Zu Beginn empfiehlt sich die Plattform Landingi. Kosten: €34/Monat.
    Leseempfehlung: 15 Tipps für eine perfekte Landing Page zur Leadgenerierung

Zusätzlich interessant

  • Analytics: Das für uns derzeit beste Analyse-Tool ist Databox. Databox zeigt Ihnen die wichtigsten Zahlen auf einem personalisierten Dashboard, auf dem man die Daten aller verwendeter Tools anzeigen kann (Google Analytics, Facebook, Paid Ads etc.). Kosten: €43/Monat.
  • Heat Maps: Nach ein paar Monaten lohnt es sich zu analysieren, wo die Besucher auf Ihrer Website hin klicken, bzw. wo sie überhaupt nicht hingelangen. Heat Maps sind hier eine hervorragende Option! Wir empfehlen Lucky Orange. Kosten: €17/Monat

  • Vertrieb: Spätestens wenn die ersten Leads über HubSpot reinkommen, wird Sales Starter interessant. Ihre Vertriebsmitarbeiter sieht die Historie jedes Kontakts, kann direkt aus HubSpot E-Mails versenden, Deals anlegen, Termine vereinbaren und Angebote versenden. Kosten: €46/Monat.

Bei all den oben erwähnten Softwares, gibt es natürlich auch Gratis-Versionen, die jedoch meistens kein eigenes Branding ermöglichen und deshalb nicht empfehlenswert sind.

Kostenübersicht

Insgesamt kommen Sie damit auf monatliche Kosten von €227. Ein guter Preis, denn Sie erhalten viele Tools, die Ihre Marketing- und Vertriebsprozesse vereinfachen werden.

Ihr restliches monatliches Marketing-Budget sollte sich aufteilen in:

  1. Content Produktion: ein guter Blogartikel kostet heute €250. Für einen raschen Erfolg empfehlen wir mindestens 2 Artikel pro Woche zu veröffentlichen.
    Leseempfehlung: Content kaufen oder selber produzieren? (worauf Sie achten sollten)
  2. Paid Ads: wir empfehlen Google Ads und LinkedIn.
  3. Laufende Betreuung: das beste Analyse-Programm hilft Ihnen nichts, wenn Sie nicht wissen, welche Hebel Sie zu betätigen haben. Suchen Sie sich jemanden, der schon viel Erfahrung hat und genau weiß, was zu ändern ist, wenn zum Beispiel tausende Kontakte über Facebook auf Ihre Webseite kommen, aber keine Conversions stattfinden.
    Leseempfehlungen: 
    Wie Sie eine HubSpot Agentur finden, wenn Sie bereits HubSpot Kunde sind
    Wie sich Inbound Marketing Agenturen von Digitalagenturen unterscheiden

Ab wann lohnt sich HubSpot Professional?

HubSpot Professional ist eine All-in-One Solution, die alle oben erwähnten Funktionen abdeckt und noch zusätzlich viele Features bietet. Warum also nicht gleich mit der Professional Version beginnen? Zum einen ist es der Preis: mit €740/Monat ist diese Lösung alles andere als günstig. Zum anderen sollte man sich fragen, ob man sämtliche inkludierte Leistungen der Professional-Version auch wirklich benötigt.

3 Gründe, um auf Professional umzusteigen

  1. Alles aus einer Hand: mit HubSpot Professional müssen Sie sich nur ein einziges Mal einloggen und können sämtliche Marketing und Vertriebs-Aktivitäten erledigen, für die Sie sonst etliche Programme und Browserfenster benötigen würden. Das spart nicht nur Zeit, sondern fordert auch die Produktivität Ihrer Mitarbeiter.
  2. Workflows: das wahrscheinlich coolste Feature sind HubSpots Workflows! Erst dadurch macht Marketing Automation so richtig Spaß. Sie können alles automatisieren von Follow-Up-Mails, Listen, Kontakteigenschaften, SMS, Tasks, etc. Wir ersparen uns durch Workflows eine Menge Arbeit und auch unsere Kunden sind von den Möglichkeiten begeistert. 
  3. Real Time Analytics: Wenn alles auf HubSpot stattfindet, sehen Sie zu jederzeit alle Ergebnisse in Echtzeit. Mit nur einem Blick auf E-Mail-Öffnungsraten, Call-To-Action Klicks, ausgefüllte Formulare, Page Traffic etc., können Sie rasch reagieren und selbst mitten in einer Kampagne Änderungen vornehmen. Das macht Sie flexibel und vermeidet, dass Sie am Ende des Monats von Ihrer Performance überrascht sind.

Fazit: Marketing Automation für kleine Unternehmen

Mit HubSpot Starter und den oben erwähnten Tools können kleine Unternehmen bereits mit €227 monatlich erfolgreich mit Marketing Automation durchstarten. Zusätzlich dazu sollte in Content und Paid Ads investiert werden. Ein Upgrade auf die HubSpot Professional Version macht dann Sinn, wenn Mitarbeiter mit HubSpot bereits vertraut sind. Die Vorteile sind zum einen die erhöhte Produktivität, sowie die Möglichkeit Aktivitäten komplett zu automatisieren. 

New call-to-action

 

 

Marketing Automation

Samuel Bredl

Samuel Bredl

Samuel Bredl hat Publizistik studiert. Für seine Bachelor Arbeit ist er extra nach Sofia geflogen, um den Marketing-Guru David Meerman Scott zu treffen. Auf seiner Website findet man eine lustige Geschichte dazu.

Kommentare