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Wie ich das Social Media Tool von HubSpot verwende

by Christine Betschel
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Jeder benutzt Werkzeuge etwas anders. Denken Sie daran, wie viele Arten es gibt eine Füllfeder zu halten. Zum Beispiel habe ich, da ich Linkshänderin bin, in der Schulzeit meinen Arm so verbogen, um sicher zu gehen, dass ich meine eigene Schrift nicht wieder verwische.

Und genau so kann es mit diesen digitalen Tools sein - viele Vorgehensweisen aber dasselbe Ziel. Wenn man mal länger ein bestimmtes Werkzeug benutzt hat, findet man heraus, wie es am effizientesten eingesetzt werden kann.

In diesem Beitrag will ich Ihnen zeigen, wie ich das Social Media Tool von HubSpot im Arbeitsalltag verwende. Dieser Beitrag ist aber keine Auflistung wie, was, auf welchen Plattformen und zu welcher Tageszeiten ich poste.

Tagesablauf

Social Media ist ein großer Teil meines Arbeitsalltags, aber da es nicht das Einzige ist was mache, muss ich mich versichern, dass ich dafür nicht zu viel Zeit in Anspruch nehme. Am besten sind momentan 2 Stunden am Tag.

Jeder, der ein Social Media Manager ist weiß, dass es so viele Aspekte und Feinheiten gibt, auf die man eingehen kann. Leicht könnte ich noch mehr Zeit investieren. 

Ich beginne die Woche dabei hochqualitativen Curated Content zu finden, zu lesen und zu planen. Das gibt mir schon mal eine Übersicht darüber, welche Themen gerade aktuell sind.

Danach wähle ich sorgfältig aus, welchen unsere Beiträge, Landing Pages oder Events ich teilen sollte und wie. Diese werden dann auch geplant und im Scheduling Tool eingepflegt.

Manche von Ihnen denken sich jetzt vielleicht, warum ich nicht einfach einen Tag in der Woche dafür freihalte, Social Media einzuplanen. Der Grund ist einfach, wir produzieren kontinuierlich neue Inhalte, die dann auch kontinuierlich gepostet und gescheduled werden müssen.

Um zu versichern, dass ich am Ende des Tages nicht etwas Wichtiges vergessen habe, benutze ich gerne die Social Media Checklisten von Buffer. Diese geben einen guten Überblick was noch zu tun ist. Und es gibt auch eine Extension von HubSpot, die automatisch abgehakt wird, wenn etwas im Tool gemacht wird.

Aber jetzt zum praktischen Teil.

Praktische Anwendung

Das Social Tool ist sehr user-freundlich und selbsterklärend - das lieben wir so an HubSpot. Es gibt aber natürlich Funktionen, die man auf den ersten Blick nicht bemerkt.

Das Tool hat fünf Bestandteile: Inbox, Monitoring, Publishing, Reports und Social Settings.

1. Inbox

Dieser Abschnitt hilft es mir, einen klaren Überblick zu behalten, wer, was retweetet hat, wem folgt, einen Kommentar geschrieben hat usw.

Diese Ansicht kann natürlich auch gefiltert werden auf ‘all item types’, ‘interactions’, ‘conversation’, ‘new followers’ oder ‘stream matches’.

Ein klarer Überblick wird unabdingbar, desto mehr Social Media Accounts im Tool verbunden sind.

Aber ich kann mir hier nicht nur einen Überblick verschaffen, sonder auch handeln. Ich kann von dieser Ansicht schnell auf Kommentar antworten, einen Retweet liken oder sogar mit dem ‘schedule again’ link den Post nochmal einplanen (weil der z.B. so gut angekommen ist).

Extra Tipp: Wenn Sie auf den Namen eines Followers klicken, können Sie gleich detaillierte Informationen über die Person/Firma bekommen z.B. wie viele ‘interactions’ diese mit Ihren Accounts gehabt haben. Und Sie können auch gleich entscheiden mit welchem Account Sie zurück folgen.

2. Monitoring

Wie der Name schon sagt, ist dies dazu da zu beobachten. Hier ist es wichtig, einen starken Monitoring Stream einzustellen. Wenn mal ein paar gute Streams eingestellt sind, dann bildet sich eine Sammlung an sehr spannenden Tweets, aber auch Benutzer die an Ihre Firma interessiert sein könnten.

Aber hier gilt wieder, dieser Abschnitt ist nicht nur für das Beobachten dar, sondern hier kann man etwas in die Tat umsetzen (kommentieren, retweeten, antworten etc.). Was man auch beachten sollte ist, dass man unter ‘interacting as’ entscheiden kann, von welchem Account aus man etwas beantwortet, retweetet oder liked.

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Extra Tipp: Wenn Sie einen Monitoring Stream aufbauen benutzen Sie die ‘advanced search options’. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie die Sprache oder sogar die Location des Streams einstellen möchten. Dies kann sich z.B. für uns im DACH Raum als sehr hilfreich erweisen.

3. Publishing

Es gibt in diesem Bereich drei verschiedene Unterordnungen. Published sind die Post, die schon veröffentlicht worden sind. Diese kann man natürlich wieder filtern, z.B. kann man es so ordnen, dass man die Posts mit den meisten ‘Clicks’ oder mit den meisten ‘Interactions’ zuerst sieht. Das hilft mir dabei zu erfahren was gut funktioniert hat und es dann nachzubilden.

Scheduled sind die Posts die vorgeplant sind. Dieser Teil ermöglicht es mir zu sehen ob ich noch kurzfristig etwas ändern will.

Und schließlich, Unsuccessful sind die Posts die aus irgendeinem Grund nicht richtig veröffentlicht worden sind. Bei uns hat das meisten damit zu tun, ob einer unserer Accounts nicht mehr richtig verbunden ist (das kann z.B. passieren wenn ein Kollege sein/ihr Passwort geändert hat - dann müssen die ihren Account in HubSpot nochmal neu verbinden).

Wie Sie sich vorstellen können verbringe ich mit diesem Abschnitt den größten Teil meiner Zeit. Aber eigentlich nicht mehr so viel wie früher. Seitdem ich diese super browser Extension hinzugefügt habe.

Diese Extension ermöglicht es mir, von jeder Seite aus ein Social Media Update zu planen. Das ist besonders hilfreich wenn ich ein bestimmtes Zitat von einem Artikel im Post haben will. Alles was man dafür machen muss, ist die Textstelle markieren und dann auf die Extension drücken und schon öffnet sich ein HubSpot scheduling Fenster. Wie schon gesagt, Effizienz ist hier mein bester Freund.

Eine andere Möglichkeit ist, wenn ich schnell einen unserer eigenen Artikel oder Landing Pages posten will, muss ich nur auf den ‘attach’ button klicken.

Im attach Button gibt es auch die Möglichkeit ein Bild anzuhängen, was ich stark empfehlen würde. Es dauert natürlich länger und braucht mehr Aufwand neue Bilder zu suchen und Textpassagen einzufügen, aber aus meiner Erfahrung lohnt es sich sehr. Ich benutze dafür super Tools die es mir auch wieder um einiges erleichtern (aber dazu später mehr).

Extra Tipp: Da ich für viele verschiedene Twitter, LinkedIn, Xing etc. Konten poste, hilft mir der ‘schedule another …” Button sehr. ich kann immer wieder einen Post planen, den Text ändern aber auch den Account und die Plattform ändern.

Zum Beispiel: wenn ich einen lesenswerten Artikel finden den ich über alle verschiedenen Plattformen und Accounts posten will, kann ich das mit Hilfe dieses Buttons in einem Schritt machen. Und ich kann auch gleich die Headline für jede Plattform anpassen.

Screenshot 2017-03-02 at 12.26.00.png

4. Reports

Bei unserem Planungstreffen am Anfang des Jahres, haben wir anhand eines Reports entschieden, uns mehr auf LinkedIn und Facebook zu konzentrieren und die Menge der Twitter Postings zu halbieren. Das kam daher, weil uns die Leads wichtiger sind, als die Visits und wir mehr Leads von Facebook und LinkedIn generieren könnten als mit Twitter (obwohl Twitter die meisten Visits brachte).

Ich habe diese Testphase mitte Januar angefangen und ich werde es noch einen Monat vorsetzen und dann sehen, ob wir für das 2. Quartal noch etwas angleichen oder ändern müssen.

Ohne Reports wäre es viel schwieriger bis unmöglich zu diesen Entschluss zu kommen. Hier sehen wir wieder wie wichtig Analytics für Inbound Marketing ist.

Sie sollten regelmäßig ein Auge auf diese Statistiken werfen. Hier ein Beispiel:

Screenshot 2017-03-02 at 14.49.15.png

Extra Tipp: Sie können unter ‘notifications’ entscheiden eine monatliche E-Mail mit den Statistiken zu erhalten. So behält man einen guten Überblick und kann sehen was gut funktioniert und was man eventuell ändern sollte.

5. Social Settings

Hier werden die Konten der Mitarbeiter verbunden (Accounts), die Social following Icons verwaltet (Follow Me), die E-Mail Benachrichtigungen eingestellt (Email Notifications), und die Extensions und Apps hinzugefügt (Apps and Add-ons). Also großteils selbsterklärend.

Ich würde aber gerne noch auf das Publishing Schedule eingehen. Hier können Sie den Zeitplan anpassen, damit ihre Posts am ehesten von Ihrem Publikum gesehen werden. Und wenn Sie merken, dass eine bestimmte Zeit gar nicht funktioniert, dann können Sie diese aus dem Zeitplan löschen.

Extra TippDie ‘vary publishing times’ Option macht folgendes: “messages will be published up to 10 minutes before or after the scheduled time”. Das bringt Abwechslung in den Zeitplan und hilft, dass es nicht vorgeplant aussieht.  

Weitere Hilfreiche Tools

Es gibt aber auch externe Tools die ich gerne nutze und die eine unterstützende Rolle spielen.

Wie oben erwähnt ist es sehr gut ein paar neue Bilder zu kreieren. Erstens einmal weil man vorsichtig sein muss wegen den Urheberrechten eines Stockfotos (hier ein super Artikel dazu), aber auch weil es wichtig ist den Content abwechslungsreich zu halten. Zum Beispiel, momentan füge ich gerne interessante Zitate vom Beitrag zu einem Bild hinzu, damit der Anreiz diesen Beitrag zu lesen noch größer wird. Und bis jetzt funktioniert es sehr gut.

Das Tool das ich am meisten für solche Bildbearbeitung verwende ist Pablo by Buffer. Es ist schnell, leicht zu bedienen und hat eine gute Auswahl an Fotos.

Wenn ich ein bestimmtes Design haben will - z.B. für ein Event wie das kommende HUG Treffen - dann benutze ich Canva.

Und schließlich, wenn ich aus irgendeinem Grund auf den ersten Blick keinen guten Curated Content finde oder zu einem bestimmten Thema etwas suche, dann benutze ich Buzzsumo. Dieses Tool ziegt mir populäre und viel geteilte Artikel zu bestimmten Themen.

Fazit

Werkzeuge haben das Potenzial sehr hilfreich zu sein, aber wenn wir wissen wie man sie am effizientesten einsetzt werden sie fast unentbehrlich.

Wenn ich mir vorstelle all diese Funktionen ohne dieses Social Tool (was in Wahrheit mehrere Tools in einem sind) bewältigen zu müssen, wird mir ganz anders. Social Media würde sich so anfühlen als ob ich diesen Beitrag hier auf einer Schreibmaschine schreiben müsste... jeden Typo, jede Änderung ein neues Blatt Papier. Und noch dazu hat es was sehr praktisches auf einer Tastatur zu arbeiten - es wird sicherlich keine Tinte verschmieren ;).

 

 

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Christine Betschel

Christine Betschel

Halb Österreicherin, halb Südafrikanerin, die liebt Flamenco zu tanzen, Indie-Folk zu singen und ohne Rezept zu kochen.

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