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2020 Review von Ahrefs: Tools, Tipps und mehr [inkl. Video]

Von Lisa Panzenböck / Juli 16, 2020
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Wenn man ein Tool heiraten könnte, dann würde ich das vielleicht tun. Das auserwählte Tool ist kein geringeres als das SEO Tool Ahrefs. Wie in jeder zwischenmenschlichen Beziehung, gibt es natürlich für mich auch an Ahrefs etwas auszusetzen. Ich möchte diesen Beitrag daher nutzen, um Ihnen eine umfassende, persönliche Review über Ahrefs zu geben. Was ist Ahrefs, warum bin ich so begeistert davon, welche Dinge sind nicht ganz so toll, was für einen Preis hat Ahrefs, welche Alternativen gibt es, etc. Wenn Sie sich überlegen, in ein Tool zur Keyword Recherche bzw. generell in Ahrefs zu investieren, dann ist dieser Beitrag bestens für Sie geeignet.

Die Kreation von neuem, spannenden Content ist oft eine Herausforderung. Auf welche Themen setzen wir? Womit beginnen wir? Interessiert das überhaupt jemanden? Fragen wie diese haben sich vermutlich alle von Ihnen schon einmal gestellt, die mit der Erarbeitung und Umsetzung einer Content Strategie zu tun hatten. Ahrefs kann genau an dieser Stelle eine extrem tragende Unterstützerrolle einnehmen und Sie in der Beantwortung dieser Fragen an der Hand führen. Doch noch einmal kurz zurück zum Start:

Was genau ist Ahrefs? 

Ahrefs ist ein Analyse Tool für Keywords, Content, momentane Rankings in Suchmaschinen, Onpage SEO und Backlinks. Die einzelnen Tools und Features erkläre ich Ihnen im Folgenden. 

Der CEO von Ahrefs, Dimitry Gerasimenko, hatte bereits in jungen Jahren ein sehr großes Interesse an Suchmaschinen. Im Alter von 15 Jahren baute er seine erste Suchmaschine für Dokumente. Somit überrascht es kaum, dass das Motto des Unternehmens “First do it, then do it right, then do it better” ist. 

Viele Keyword Tools aggregieren ausschließlich Daten von Google und bieten daher über den Google Keyword Planer hinaus kaum einen Nutzen. Ahrefs nutzt ebenso die Google Daten, verbindet diese aber mit sogenannten Clickstream Daten und baut so ein unabhängigeres Datenmodell. Clickstreams sind anonymisierte Daten aus Apps und Plugins in diversen Browsern.

Die spannendsten Features in Ahrefs

Das Hauptmenü von Ahrefs ist recht überschaubar und besteht aus 6 Menü-Punkten: Dashboard, Site Explorer, Keywords Explorer, Site Audit, Rank Tracker, Content Explorer und More. In diesem Beitrag gehe ich auf den Site Explorer, Keywords Explorer und Content Explorer ein. Das sind die drei Bereiche, mit denen ich am meisten arbeite und alles im Detail zu erklären, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. 

Dashboard

Auf der Dashboard-Seite sind einige der wichtigsten Website Informationen auf einen Blick einsehbar. Hier sehen Sie einen Ausschnitt aus unserem takeoff Dashboard:

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Das Tool weist einen Health Score nach dem Ampel-Prinzip (grün, gelb, rot) auf. Außerdem sieht man wichtige Metriken wie das Domain Rating, die Anzahl der verweisenden Domains, die Anzahl der Backlinks, den organischen Traffic und die organischen und getrackten Keywords in den jeweiligen Ländern in einem eingestellten Zeitrahmen. 

Ich verwende das Dashboard eigentlich kaum, da mir die Zahlen hier in keinem Kontext und ohne weitere Infos angezeigt werden. Dennoch kann es für den einen oder die andere spannend sein, wenn man nur schnell einen Quick Check machen möchte, “ob alles passt”.

Site Explorer

Der Ahrefs Site Explorer ist ein super Tool, um einen tiefen Einblick in das Backlink Profil und den Search Traffic jeder Website oder URL zu bekommen. Sie lesen richtig: Jeder URL. Sie müssen keine Domain besitzen, um sie hier analysieren zu können. Somit lässt sich mithilfe des Site Explorers ganz gut betrachten, wie der Organic Traffic der Konkurrenz aussieht. 

Fürs Erste zeige ich Ihnen, wie der Site Explorer aussieht, wenn ich unsere eigene Website unter die Lupe nehme:

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Hier sind wir auf der Übersichts-Seite des Site Explorers. Auf dieser Seite werden Ihnen einige interessante Zahlen im Überblick präsentiert. Leider kann ich nicht auf absolut alles aus der Übersicht und in der linken Navigations-Spalte eingehen. Ich werde einige besonders wertvolle Insights herauspicken. 

Informationen auf der Übersichts-Seite

  • Backlinks: Die Gesamtanzahl Links von anderen Websites auf das hier im Site Explorer eingegebene Ziel. 
  • Verweisende Domains: Die Gesamtanzahl einzigartiger Domains, die auf Ihr Ziel hier verlinken. 
  • Organische Keywords: Die Gesamtanzahl von Keywords, für die Ihr Ziel in den top 100 organischen Suchergebnissen in allen Ländern in der Ahrefs Datenbank platziert ist. 
  • Organischer Traffic: Der geschätzte monatliche Traffic rein aus der organischen Suche. 
  • Traffic Wert: Wie viel hätte es gekostet, denselben Traffic über Anzeigenschaltung zu erhalten? 
  • Organische Suche und Organische Keywords (Grafiken): Die beiden Grafiken zeigen, wie sich die Werte über die Zeit hinweg verändert haben.
  • Box mit den Ländern rechts: Hier wird der monatliche Traffic des eingegebenen Ziels geschätzt aus der organischen Suche anhand der ersten 100 Suchergebnisse. Außerdem sehen Sie, wie sich die organischen Keywords auf die einzelnen Länder verteilen.
  • Box mit Wettbewerbern rechts: Hier werden Websites gezeigt, die in den organischen Suchergebnissen für die gleichen oder ähnliche Suchbegriffe wie Sie im jeweiligen Land gefunden werden. 

Noch spannender als diese Übersichtsseite, sind die vielen Möglichkeiten, die in der linken Spalte geboten werden. Hier stelle ich Ihnen die Menüpunkte Backlinks, Top-Seiten und Content Lücke vor. 

Ahrefs Backlink Checker

Über die Relevanz von Backlinks aus SEO-Sicht wird häufig diskutiert. Manch einer meint, Backlinks seien Schnee von gestern, manch andere bewertet sie nach wie vor als wichtiges SEO Kriterium. Wenn das Generieren von Backlinks Teil Ihrer SEO-Anstrengungen ist, dann bietet der Backlink Checker von Ahrefs hervorragende Analysemöglichkeiten. 

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Hier sehen Sie neue Backlinks auf das eingegebene Ziel, verlorene Backlinks und Broken Links. Außerdem zeigt Ihnen das Tool, ob es sich dabei um einen No-Follow Link handelt oder nicht. 

Top Seiten 

Im Menüpunkt Top-Seiten wird eine Liste der URLs der untersuchten Website präsentiert, sortiert nach dem monatlichen Traffic aus der organischen Suche. Das ganze sieht dann so aus:

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In Deutschland (in unserem Fall unsere stärkste Traffic-Quelle) sehen wir unsere Top-Seiten. Die in % angegebene Zahl steht dafür, wie viel des gesamten (geschätzten), organischen Traffics auf die jeweilige Seite entfällt. Außerdem sehen Sie, für wie viele Keywords die jeweilige Seite rankt und wenn der Dropdown geklickt wird, werden die Keywords angezeigt. RD beschreibt die Anzahl der einzelnen verlinkenden Root Domains auf eine URL. Rechts neben der URL ist das Top Keyword zu sehen, gefolgt vom geschätzten monatlichen Suchvolumens dieses Keywords und der Position, auf der die jeweilige URL bei Google mit dem Top Keyword gerankt wird. 

Content Lücke 

Wenn ich die Content Lücke in einer Ahrefs Schulung meinen Kunden präsentiere, schlägt ihr Herz gleich höher. Warum? Bei diesem Ahrefs Tool können Sie die Domains mehrerer Ihrer Konkurrenten eingeben und sich anzeigen lassen, zu welchen Suchanfragen Ihre Konkurrenten in den Top 10 ranken, sie aber nicht. Das Ganze sieht unausgefüllt so aus:

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Auf diese Weise kann man neue Content Ideen entdecken, beziehungsweise der Konkurrenz “Themen klauen”. 

Ich habe Ihnen hier in diesem Video eine 4,5 Minuten kurze, praktische Anleitung zur Verwendung des Site Explorers in Ahrefs erstellt:

 

Und weil ich im Video von Mail & Newsletter gesprochen haben: Meine Mailadresse ist lisa.panzenboeck@takeoffpr.com und hier können Sie sich zu unserem Newsletter anmelden:

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Keywords Explorer 

Durch den Keywords Explorer können Sie tausende relevante Keyword Ideen entdecken samt Suchvolumen und Schwierigkeit für dieses Keyword zu ranken. Im ersten Schritt wird dabei festgelegt in welcher Suchmaschine Sie Keywords inspizieren möchten (Google, YouTube, Amazon, Bing, Yahoo, Yandex und More). Dann können Sie noch das jeweilige Land auswählen. 

Ich habe hier einmal nur ein Keyword eingegeben, nämlich HubSpot über die Suchmaschine Google in Deutschland. Hier sehen Sie, was mir dazu nun alles in der Übersicht angezeigt wird:

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  • Keyword difficulty: Wie schwierig ist es, für dieses Keyword zu ranken?
  • Search volume: Das durchschnittliche monatliche Suchvolumen nach diesem Keyword
  • Clicks: Die durchschnittliche Anzahl an Klicks, die monatlich von der Suchanfrage aus, die Menschen vornehmen, wenn sie nach dem Suchbegriff suchen. 
  • CPC: Der durchschnittliche CPC, den Advertiser für einen Anzeigenklick für das Keyword im jeweiligen Land bezahlen.

Über den Navigationsreiter links können Sie noch mehr Ideen rund um dieses Keyword bekommen. Die für mich interessantesten sind:

  • All keyword ideas: Alle Keyword Ideen in Zusammenhang mit Ihrem Keyword. Hier kann zwar einiges dabei sein, das hilfreich ist, doch oft auch einiges an Unsinn bzw. außerhalb des Kontextes. So habe ich zum Beispiel eine Keyword Recherche für einen Kunden, der mit Drehmaschinen im Automatisierungsbereich arbeitet, und mir wurden hier häufig Keywords rund um “Drehmaschinen Joint bauen” vorgeschlagen.
  • Phrase match: Hier werden  Keyword Ideen angezeigt, die das getargetete Keyword oder Ihre Phrase in genau der Reihenfolge wie Sie sie eingegeben haben, beinhalten.
  • Having same terms: Ähnlich wie Phrase match, aber hier kann die Reihenfolge der Worte durcheinander gewürfelt sein.

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Hier sehen Sie einen Einblick in “Phrase Match”. Links ist das Keyword, dann die Schwierigkeit dafür zu ranken (KD), das monatlich geschätzte Suchvolumen, die Klicks und den CPC. Alles andere ist nicht unmittelbar von Relevanz, außer SERP. Denn wenn Sie hier klicken, sehen Sie, welche Seiten die Top-Plätze für dieses Keyword besetzen. 

Erwähnenswert ist die kleine Checkbox neben dem Keyword. Wie Sie sehen, steht bei manchen Keywords ein Häkchen, bei anderen ein Plus. Wenn ein Häkchen zu sehen ist, haben wir dieses Keyword auf eine Keyword Liste gesetzt. Das macht es uns einfacher, einen Überblick über die Top Keywords zu behalten. 

Diese Keyword Liste kann dann auch exportiert und in den Rank Tracker hochgeladen werden. Diesen Arbeitsschritt machen wir bei takeoff in der Zusammenarbeit mit Kunden immer, wenn wir gemeinsam die Content Strategie des Kunden erarbeiten. Leider aber ist die Anzahl an Keywords, die in den Rank Tracker geladen werden können, in unserer Ahrefs Version begrenzt. 

Content Explorer

Dieses letzte Tool, das ich Ihnen hier vorstellen möchte, ist ein bisschen vergleichbar mit Google Trends. Hier können Sie untersuchen, wie beliebt das Thema ist auf Basis der Pages over time, die das oben eingegebene Keyword in der URL, im Titel, im Content oder überall beinhalten. 

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Diese Grafik zeigt in dem Fall sehr schön, wie stark wachsend das Interesse am Thema HubSpot ist. Die derzeitige Krise hat dieser Popularität natürlich in die Hände gespielt, da digitale Leadgenerierung durch den Ausfall von Messen, Events, und persönlichen Treffen wichtiger als je zuvor ist. 

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Außerdem sehen Sie auf dieser Grafik wertvolle SEO Insights. Sie können beispielsweise auch Filter setzen, dass Ihnen nur Beiträge mit einer Länge von 900 bis 2.000 Wörtern angezeigt werden, was eine typische Blogartikel-Länge ist. 

Nun kennen Sie einige sehr spannende Features und Tools, die Ahrefs zu bieten hat. Lassen Sie uns gleich weitergehen, zu einem weiteren, wichtigen Punkt rund um Ahrefs: 

Was kostet Ahrefs? 

Da wären wir meiner Meinung nach auch schon beim größten Nachteil des Tools angelangt: dem Preis. Der ist nämlich sehr hoch. Sehen Sie selbst:

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Der Preis von Ahrefs geht von $99 pro Monat auf bis zu $999 pro Monat. Auf dieser Grafik sehen Sie auch, inwiefern sich die einzelnen Pakete voneinander unterscheiden. Nämlich hauptsächlich im Kontingent in den einzelnen Kategorien. Hier geht’s zu der Preis Page von ahrefs.com.

Wir bei takeoff haben den Standard Plan mit einer Lizenz. $179 sind viel Geld für eine kleine Agentur, doch uns ist es das trotzdem wert. Wir haben bereits so viele gratis Tools bzw. günstigere Tools als Ahrefs getestet und uns wortwörtlich damit gequält. Am Ende des Tages zahlt es sich aus, die “Kröte zu schlucken” und dieses Geld in die Hand zu nehmen. Was mich gleich zur nächsten Frage bringt: 

Für wen eignet sich Ahrefs? 

Für alle, die durch Content möglichst viele Besucher auf Ihre Website bringen möchten. Dabei ist es egal, ob Aufmerksamkeit/Awareness Ihr Ziel ist, oder ob Sie Leads über Ihre Website generieren möchten. Der Trichter muss prall gefüllt werden und das geht wohl kaum ohne Ahrefs oder ein vergleichbares Tool.

Ich möchte hier weder Unternehmensgröße, noch Branche, oder Mitarbeiteranzahl festlegen. Wenn der erste Satz dieses Abschnitts auf Sie zutrifft und Sie somit Content Marketing oder Inbound Marketing betreiben, dann sind Ahrefs oder ein vergleichbares Tool nötig. 

Doch was gibt es denn da eigentlich noch so am Markt? 

Was für Alternativen zu Ahrefs gibt es? 

Wie Sie bereits vermuten, bin ich ein absoluter Ahrefs Fan. An dieser Stelle soll nicht unerwähnt sein: Dieser Beitrag ist keine Kooperation mit Ahrefs, keine Schleichwerbung oder sonst was. Mir lag diese Review am Herzen, weil das Tool insgesamt einfach spitze ist. Nichtsdestotrotz gibt es auch einige Alternativen zu Ahrefs, die ähnliches und teilweise sogar dasselbe können:

  • MOZ
  • BuzzSumo
  • Screaming Frog
  • ONMA
  • SimilarWeb
  • SEMrush 

Die wohl bekannteste Alternative ist SEMrush. 

SEMrush vs. Ahrefs

Da ich SEMrush noch nie getestet habe, kann ich Ihnen hier nur eine Einschätzung auf Basis von Reviews geben. Manche Beiträge erklären SEMrush zum Gewinner, wie zum Beispiel softwaretesting.com. Andere Beiträge, in denen SEMrush und Ahrefs verglichen werden, sehen in Ahrefs den Gewinner wie backlinko.com.

Ich habe bei Style Factory eine ganz gute, recht objektive Gegenüberstellung gefunden, die ich für Sie ins Deutsche übersetzt und gekürzt habe:

Ahrefs und SEMrush im Vergleich

 

Vorteile von Ahrefs Vorteile von SEMrush
Das Interface von Ahrefs ist einfacher bedienbar. SEMrush stellt viele Daten auch abseits von SEO bereit, PPC zum Beispiel.
Es liefert hilfreiche Schätzungen wie viele Backlinks Sie brauchen, um für gewisse Keywords zu ranken. Die Domain Database von SEMrush ist größer als die von Ahrefs.
Die Keyword Research kann für andere Suchmaschinen (YouTube, Amazon,..) durchgeführt werden und nicht nur für Google. SEMrush ist viel besser darin, toxische Links zu identifizieren.
Die Analyse von Broken Links ist einfacher. Die Features im Bereich “Site Audit” sind verständlicher und einfacher zu verwenden.
Mit den höherwertigen Paketen können. mehrere Nutzer Ahrefs zur selben Zeit verwenden. Bei SEMrush ist auch in den teuersten Plänen immer nur ein Nutzer inkludiert. Man kann hervorragende Link Building Kampagnen erstellen, ohne das Tool verlassen zu müssen.
Das günstigste Ahrefs Paket beinhaltet weit mehr als das günstigste SEMrush Paket. SEMrush ist viel großzügiger was die Anzahl an Reports pro Tag anbelangt.

Vermutlich machen Sie sich am besten Ihr eigenes Bild. Ahrefs können Sie 7 Tage lang für symbolische $7 testen, SEMrush hingegen kann 7 Tage kostenlos getestet werden. 

Ahrefs als Ersatz für Google Search Console?

Nein, nein, nein. Egal für welches der hier aufgezählten Alternativen oder Ahrefs Sie sich entscheiden, ich lege Ihnen dennoch den Einsatz der Google Search Console ans Herz. Schließlich ist die GSC das kostenlose Analyse Tool von Google und ist somit unerlässlich für Ihre SEO Anstrengungen. 

Ähnlich wie es sich mit Apple Produkten verhält. Wenn Sie einen Mac Computer, ein iPhone und ein iPad haben, ist das Zusammenspiel der Geräte wesentlich einfacher (und kostet weniger Nerven), als wenn Sie ein Handy von Huawei haben.

Einige Möglichkeiten und Metriken sehen Sie allerdings nicht in der Search Console. So können Sie zum Beispiel keine Keyword Research, wie oben gezeigt, durchführen und Ihre Konkurrenten auch nicht analysieren. Ein weiterer Minuspunkt von Ahrefs ist an dieser Stelle leider, dass Ahrefs häufig andere Positionen in den SERPs anzeigt als die Search Console. Wählen Sie an dieser Stelle einfach eine Zahlenquelle und arbeiten Sie mit dieser weiter, um Ihre Werte vergleichbar zu machen. 

Die Vor- und Nachteile von Ahrefs kompakt zusammengefasst

Dieser Ahrefs Review ist ganz schön lange geworden. Deshalb fasse ich hier noch einmal ein paar Vor- und Nachteile von Ahrefs zusammen:

 

Vorteile von Ahrefs Nachteile von Ahrefs
Sehr simpel, wer das Keyword Prinzip kapiert hat, kommt garantiert mit dem Tool zurecht. Der Preis von $99 bis $999 pro Monat ist hoch.
Es gibt tolle Erklärvideos von Ahrefs auf YouTube, die viele Features erklären. Es gibt Zähldifferenzen was die SERP Positionen anbelangt im Vergleich zu Google Search Console
Ahrefs ist sehr nützlich in der Keyword Recherche und leistet somit wichtige Arbeit in der Erstellung und Pflege einer Content Strategie. Das Kontingent ist in vielen Bereichen limitiert, man wird dazu aufgefordert teurere Versionen zu kaufen.
Mit Hilfe des Site explorers können Sie die Ihre wichtigsten Mitbewerber analysieren.  

Was jetzt? Die ersten Schritte mit Ahrefs

Ich hoffe, meine Review konnte Ihnen bei der Entscheidung für oder gegen Ahrefs helfen. Sollten Sie sich für Ahrefs entscheiden, dann ist die Basis-Konfigurierung nicht schwer. Wenn Sie von all den genannten Features & Vorteilen Gebrauch machen möchten, dann unterstützen wir Sie sehr gerne dabei, geeignete Keywords und Themen zu identifizieren und Ihre Content Strategie zu erarbeiten.

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Lisa Panzenböck
Über Lisa Panzenböck

Reisebegeisterte Yogini mit einer Schwäche für gute Weine und kitschige Sonnenuntergänge. Digitale Medien sind ihr virtuelles zu Hause.