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12 Tipps für erfolgreiches Email Marketing

by Stefanie Kargl
7 Kommentare

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Oft hört man heutzutage, dass Email Marketing in Zeiten neuer Kommunikationsformen wie Social Media nicht mehr funktioniert. Die Realität zeigt jedoch etwas anderes. Email Marketing ist immer noch einer der besten Wege um seine Zielgruppe zu erreichen und eine persönliche Beziehung aufzubauen. Es ist kostengünstig und der Erfolg ist leicht messbar.

Dennoch kennt jeder Newsletter, die sofort gelöscht oder abbestellt werden, da sie lediglich Werbung enthalten und keinerlei nützliche Informationen. Daher ist es wichtig beim Email Marketing einige Punkte zu beachten, um nicht im Papierkorb zu landen. Auch hier gilt, wie immer beim Content Marketing, vor allem nützlichen Inhalt in den Mittelpunkt zu stellen und nicht das eigene Unternehmen oder die eigenen Produkte. Wir haben einige hilfreiche Tipps für Sie zusammengestellt, die beim Aussenden von Emails beachtet werden sollten:

1. Der richtige Email-Verteiler

Bevor ein Email Newsletter oder eine Kampagne gestartet wird, ist es wichtig den richtigen Verteiler zusammenzustellen. Hier gilt es, die Zustimmung der Personen einzuholen, an die die Emails versendet werden sollen, denn sonst riskieren Sie im Spam-Ordner zu landen oder eine hohe „unsubscribe“-Rate zu erzielen. Es bietet sich an, auf der Website ein Formular einzufügen, mit dem der Newsletter bestellt werden kann.

Ein solches Formular kann auch am Ende eines jeden Blogbeitrages mittels Call To Action hinzugefügt werden. Um eine möglichst hohe Reichweite zu erzielen, kann der Newsletter auch mittels Social Media beworben werden, um Personen aufmerksam zu machen, die an einem bestimmten Thema interessiert sind. Aber auch persönliche Kontakte können in den Verteiler aufgenommen werden, wenn Sie deren Zustimmung erhalten haben.

2. Verschiedene Email-Newsletter für unterschiedliche Buyer Personas

Die meisten Unternehmen haben mehr als nur eine Zielgruppe (Buyer Persona). Die einzelnen Buyer Personas haben demnach auch unterschiedliche Interessen. Daher ist es wichtig darauf einzugehen und den Inhalt der Emails an die jeweilige Zielgruppe anzupassen. Dafür ist es notwendig verschiedene Verteiler zu erstellen, um die Aussendungen so gut wie möglich auf das Interesse der Empfänger auszurichten. Wenn der Newsletter für den Leser keinen interessanten Inhalt bietet, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dieser beim nächsten Mal erst gar nicht geöffnet, oder sofort abbestellt wird.

3. Ein fesselnder Betreff, der die Neugier weckt

Auch wenn sich jemand für Ihren Newsletter angemeldet hat, heißt das noch lange nicht, dass er diesen auch öffnet und liest. Dabei spielt der Betreff eine große Rolle. Dieser muss den Leser neugierig auf den Inhalt machen, sodass dieser die Email unbedingt lesen möchte. Der Titel muss daher für Ihre Zielgruppe interessant sein und ihre Neugier wecken, sonst wandert die Email sofort in den Papierkorb.

Probieren Sie verschiedene Titel aus, um herauszufinden, welcher Ihre Zielgruppe am meisten anspricht. Brainstormen Sie mir Ihren Kollegen und seien Sie kreativ. Vergessen Sie dabei nicht, dass Sie mit dem Betreff ein Versprechen abgeben, das Sie mit dem Inhalt erfüllen müssen. Sie können für ein und denselben Newsletter auch unterschiedliche Betreffzeilen testen, um festzustellen, welche Art bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommt. Der Erfolg lässt sich anschließend ganz einfach anhand der Öffnungsrate messen.

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4. Personalisierter Absender

Geben Sie als Absender die Adresse einer Person an und nicht die Office Adresse Ihres Unternehmens. Dies ist viel persönlicher und erhöht die Chancen, dass Ihre Email geöffnet wird. Falls es Fragen gibt oder nähere Informationen erwünscht sind, so weiß der Empfänger sofort an wen er sich wenden kann. Er hat somit eine reale Ansprechperson, die er kontaktieren kann und durch die eine Beziehung aufgebaut werden kann.

5. Persönliche Ansprache

Wenn Sie den Namen ihres Email-Kontaktes haben, dann sprechen Sie ihn persönlich an. Vermeiden Sie Anreden wie "Sehr geehrte Damen und Herren", das ist sehr unpersönlich und sieht nach einer großen Aussendung aus, die nicht auf die einzelnen Personen abgestimmt ist. Daher fühlt sich der Leser auch nicht angesprochen und die Wahrscheinlichkeit, dass er beim nächsten Mal die Email gar nicht öffnet, oder sich sogar abmeldet ist sehr hoch. Oft ist es sehr leicht anhand der Email Adresse den Namen zu recherchieren. Nehmen Sie sich die Zeit, dann erhöht sich auch die Chance, dass Ihre Email tatsächlich gelesen wird. 

Falls Ihnen einmal ein Fehler bei der persönlichen Anrede passiert (soll durchaus schon vorgekommen sein, dass eine Dame, mit Herr angesprochen wurde), dann ist es am Besten sich sofort zu entschuldigen, sobald der Fehler bemerkt wird. Bei vielen Kontakten kann schon einmal vorkommen, dass die Anrede unabsichtlich vertauscht wird. 

6. Nützlicher und ansprechender Inhalt

Haben Sie die erste Hürde geschafft, und Ihr Newsletter wurde geöffnet, so gilt es jetzt den Lesern nützliche Inhalte zur Verfügung zu stellen. Verzichten Sie auf lange Romane und Eigenwerbung und gehen Sie direkt auf die Probleme und Interessen der Zielgruppe ein. Überlegen Sie, was Ihre Zielgruppe interessiert und wie Sie ihr mit Ihrem Newsletter oder Ihrer Aussendung behilflich sein können. Der Inhalt sollte zu 90% aus nützlichen und hilfreichen Informationen bestehen und nur zu 10% aus Promotion für das eigene Unternehmen.

Halten Sie den Inhalt so einfach wie möglich. Der Newsletter sollte nur einen Vorgeschmack auf Ihren Content geben. Versuchen Sie nicht ihre Abonnenten mit Informationen zu überhäufen, sondern lassen Sie sie selbst entscheiden, welche Inhalte sie lesen möchten. Bauen Sie Links zu anderen Websites ein und verlinken Sie auf Blogbeiträge um mehr nützliche Inhalte einzubauen. Ihre Leser sollten durch die Email neugierig gemacht und zum klicken animiert werden.

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7. Einfaches und klares Design

Verwenden Sie Bilder um den Text zu unterstützen und die Email optisch ansprechender zu gestalten. Verzichten Sie auf lange Absätze und verwenden Sie stattdessen Bullet Points um den Text leichter lesbar zu machen. Die meisten Leute haben nicht viel Zeit um Newsletter zu lesen sondern überfliegen diese nur. Daher sollte der Text so gut wie möglich strukturiert sein. 

Das Design sollte so einfach wie möglich sein, damit der Newsletter nicht überladen wirkt. Fügen Sie genug Weißraum ein, um die Gliederung optisch zu unterstützen. Dies macht es auch für Smartphone User einfacher zu lesen.

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8. Call To Action

Bieten Sie Ihren Lesern in Ihrer Email-Aussendung einen weiteren Schritt an. Haben Sie ein interessantes Ebook oder bieten Sie demnächst ein Seminar an, das für Ihre Zielgruppe interessant sein könnte? Fügen Sie dies mittels Call To Action in Ihren Newsletter ein und festigen Sie so die Verbindungen zu Ihrem Kontakt. 

Den CTA können Sie ansprechend gestalten, z.B.: mit einem Bild, so erhöhen Sie die Klickrate. Verwenden Sie Wörter, die die Dringlichkeit unterstreichen und zur Handlung auffordern, wie "jetzt herunterladen". 

Konzentrieren Sie sich in ihrer Mail auf einen CTA, für ein Angebot, dass Ihnen im Moment am wichtigsten erscheint. Zu viele Angebote können schnell überladend wirken. 

9. Auf den Zeitpunkt kommt es an

Es gibt ein paar Grundsatzregeln, die den Zeitpunkt der Aussendung von Emails betreffen. So sollten Newsletter nicht am Wochenende versendet werden, oder nicht nach 17:00, da nur wenige Leute zu diesen Zeiten arbeiten. Montag und Freitag sind ebenfalls keine guten Tage, da am Montag meist viel zu erledigen ist und am Freitag viele schon früher nach Hause gehen.

Jedes Unternehmen hat jedoch unterschiedliche Zielgruppen. Es kann daher nicht ein „richtiger Zeitpunkt“ definiert werden. Der einfachste Weg festzustellen, wann der richtige Zeitpunkt für Ihr Unternehmen ist, ist testen, testen und nochmals testen. Nur so können Sie herausfinden, wann Ihr Newsletter die höchste Öffnungs- bzw. Klickrate hat.

10. Für Smartphones optimieren

Viele lesen ihre E-Mails heutzutage nur mehr mit dem Smartphone. Daher ist es besonders wichtig, den Newsletter dafür zu optimieren. Stellen Sie sicher, dass ihre E-Mail auf Smartphones korrekt angezeigt wird und gut leserlich ist. Links sollten nicht zu knapp nebeneinander gesetzt werden, damit falsche Klicks auf dem kleinen Display vermieden werden können. Stellen Sie sicher, dass Fotos in guter Qualität und richtiger Größe verwendet werden. Oft werden Fotos verzerrt dargestellt und das kann sehr schnell unprofessionell wirken. 

11. Testen, testen, testen

Es gibt nichts ärgerlicheres, als eine Mail an eine große Menge an Leute zu versenden und erst nachdem der Knopf gedrückt wurde draufzukommen, dass  Fehler enthalten sind. Daher kann der Newsletter vor dem Versand gar nicht oft genug getestet werden. Lassen Sie ihre Kollegen den Inhalt auf Rechtschreibfehler überprüfen und senden Sie Testmails an unterschiedliche Mail Adressen. Nur so lassen sich Fehler vermeiden und Sie können sicher sein, dass der Newsletter korrekt angezeigt wird. Hierbei ist es vor allem wichtig die Email auch auf Smartphones und Tablets zu testen. 

12. Möglichkeit zum Abmelden

Auch wenn niemand will, dass sich ein Kontakt von seinem Newsletter abmeldet, so ist es dennoch sehr wichtig die Möglichkeit dazu anzubieten. Das sollte für Ihren Kontakt so einfach wie möglich gemacht werden, ohne dass er lange danach suchen muss. Sonst besteht die Gefahr, dass ihre Mail als Spam markiert wird und das sollte auf jeden Fall verhindert werden. Wenn Sie alle Tipps befolgen, dann sollte die Abmeldetrate jedoch so gering wie möglich sein.

Um festzustellen, ob die Tipps bei Ihnen funktionieren, gilt es am Ende eines jeden Newsletters oder anderen Email Aussendung, diese zu analysieren. Sehen Sie sich die Öffnungs- und Klickraten Ihrer Emails genauer an, denn nur so können Sie Ihre Email-Strategie optimieren. Ist Ihre Öffnungsrate zu niedrig, überlegen Sie noch einmal, ob vielleicht der falsche Betreff gewählt wurde? Wenn Ihre Klickrate sinkt, so überdenken Sie den Inhalt und die Angebote darin. Nur durch laufende Analyse, können Sie sich verbessern.

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Stefanie Kargl

Stefanie Kargl

Digital Native. Studierte Wirtschaftswissenschaften sowie Theater- Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien. Begeisterte Tänzerin.

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