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Was ist Content Marketing überhaupt?

by Stefanie Kargl
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Was ist Content Marketing überhaupt?

Warum es Content Marketing überhaupt gibt hat einen einfachen Grund: Menschen haben Werbung satt. Sie wollen nicht immer unterbrochen werden und haben Wege gefunden der Werbung zu entgehen. Wir nutzen Adblocker und immer öfter konsumieren wir Filme auf Plattformen wie Netflix ohne Werbeunterbrechung. 

Unternehmen haben erkannt, dass man auch Aufmerksamkeit durch guten Content bekommt, der hilfreich oder unterhaltsam ist. Und Unternehmen haben erkannt, dass Sie auf der eigenen Website oder über Social Media ihre Zielgruppen mit gutem Content erreichen, ohne dass Sie dazu teure Anzeigen in Medien schalten müssen. Viele Unternehmen agieren heute als hätten sie ein eigenes Medienbusiness. Red Bull ist hier sicher ein sehr prominentes Beispiel.

In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, was Content Marketing ist und wie Sie Content Marketing für Ihre Unternehmen nutzen können. 

Die Begriffserklärung von Content Marketing

Das ist die Definition von Content Marketing des Content Marketing Institutes: 

„Content marketing is a strategic marketing approach focused on creating and distributing valuable, relevant, and consistent content to attract and retain a clearly-defined audience — and, ultimately, to drive profitable customer action“ 

Es geht also um einen strategischen Marketing Ansatz. Das heißt nichts anderes, als dass ein konkretes Ziel erreicht werden soll. Dieses finden Sie am Ende dieser Definition. Es soll letztendlich ein profitables Kundenverhalten erreicht werden. Also Kunden sollen kaufen. 

Wie erreicht man das? In dem Sie wertvollen, relevanten Content kontinuierlich kreieren und ausliefern, also publizieren. Und Sie müssen sich auf eine klar definierte Zielgruppe konzentrieren. 

Guter Content löst die Probleme von Nutzern und unterstützt Ihre Businessziele. Er ist gut geschrieben und organisiert und die Leute wollen mehr davon. Nicht das Unternehmen und sein Portfolio stehen im Mittelpunkt, sondern gute Storys, die dem Leser nutzen oder ihn unterhalten. 

Contents werden auf der Unternehmenswebsite, Blogs und Social Media-Plattformen wie Twitter und Facebook verbreitet. Ebenso werden Inhalte in Form von eBooks, White Paper, Webinaren, Videos und Newsletter zur Verfügung gestellt. Hier finden Sie einige Formate, die sich besonders gut eigenen, um den eigenen Content Ihrer Zielgruppe anzubieten.

“Traditional marketing and advertising is telling the world you’re a rock star. Content Marketing is showing the world that you are one.” (Robert Rose)

Wir selber verwenden für Content Marketing lieber den Begriff Inbound Marketing. Der Grund liegt darin, dass wir sehen, dass Content Marketing inzwischen ziemlich verwaschen ist. In diesem Beitrag erklären wir den Unterschied bzw. warum wir lieber den Begriff Inbound Marketing verwenden. Hier können Sie Ihre Inbound Marketing Anleitung herunterladen: 

Inbound Marketing Anleitung

Wie ist Content Marketing entstanden?

Content Marketing ist nicht neu. Unternehmen nutzen Content schon lange Zeit, um ihre Produkte zu vermarkten und ihre Zielgruppe zu erreichen. Eines der frühesten Beispiele ist die Zeitschrift „The Furrow Magazine“ von John Deere aus dem Jahr 1895.

Das Ziel dieser Zeitschrift war es, nicht die Produkte von John Deere zu bewerben, sondern Landwirte über neue Technologien und Methoden zu informieren, die ihnen dabei helfen erfolgreiche Geschäftsinhaber zu werden.

LEGO begann bereits in den 90er Jahren damit, Content Marketing zu nutzen und im Internet nützliche Informationen anzubieten. 2012 sorgte Coca Cola mit seiner Content 2020 Strategie für Aufsehen in der Branche.

“All advertisers need a lot more content so that they can keep the engagement with consumers fresh and relevant, because of the 24/7 connectivity. If you’re going to be successful around the world, you have to have fat and fertile ideas at the core.” (Jonathan Mildenhall ,Coca Cola)

Das veränderte Kaufverhalten, die Bedeutung von Suchmaschinen-Rankings, die Entwicklung des Social Web sowie die Abwendung von traditionellen Medien, all diese Faktoren haben dazu geführt, dass sich Content Marketing in den letzten Jahren als eigene Marketing Methode entwickelt hat.

Der Begriff Content Marketing selbst lässt sich ziemlich eindeutig auf Joe Pulizzi zurückführen, der diesen Begriff seit 2007 prägte und definierte. Seit 2010 gibt es das Content Marketing Institute, das von Joe Pullizi gegründet wurde. Das Content Marketing Institut mit seinen umfangreichen publizistischen aber auch Event-Aktivitäten ist maßgeblich für die Ausbreitung der Content Marketing Methode weltweit verantwortlich.

Warum Content Marketing wirkt

Dieses Video von HubSpot macht deutlich warum Content Marketing funktioniert: 

 

Mit gutem Content erreicht ein Unternehmen potentielle Kunden direkt. Und dabei wird der potentielle Kunde wie es bei Werbung oft der Fall ist, nicht gestört. Wie schon gesagt, löst guter Content Probleme von potentiellen Kunden.

Das schafft Vertrauen und öffnet das Interesse für das Unternehmen und für die Produkte. Je mehr die Kunden auf das Internet sowie auf soziale und mobile Technologien angewiesen sind, um Informationen zu erhalten und Kaufentscheidungen zu treffen, desto höher wird die Nachfrage nach relevantem Content sein.

„The Internet has made public relations public again, after years of almost exclusive focus on media. Blogs, online videos, news releases, and other forms of web content let organizations communicate directly with the buyers.“ (David Meerman Scott)

Wie Sie Content Marketing in Ihrem Unternehmen organisieren können

Generell ist jedes Business für Content Marketing geeignet. Es gibt aber ein paar Voraussetzungen, die Sie bedenken sollten bevor Sie mit Content Marketing beginnen: 

  1. Haben Sie eine Website, die viel Besucher von Google bekommt? Wenn das nicht der Fall ist, müssen Sie Ihre Website erneuern. Es macht keinen Sinn viel guten Content auf Ihre Website zu packen wenn dieser dann über Suchmaschinen nicht gefunden wird. 
  2. Kennen Sie Ihr Zielgruppen sehr gut? Wenn das nicht der Fall ist, dann ist es leicht möglich, dass Sie nicht den richtigen Content kreieren und publizieren. Am besten Sie verwenden die Buyer Persona Methode mit der Sie Ihre Zielgruppen gut beschreiben können. 
  3. Haben Sie ein Team von Textern bzw. Redakteuren? Sie müssen sehr, sehr regelmäßig am besten mehrmals die Woche Content produzieren. Das können Sie nur mit einem Team von guten Textern.
  4. Haben Sie einen Content Strategen? Sie brauchen jemanden im Team, der eine Content Strategie entwickelt und weiter entwickeln kann. Sie brauchen den richtigen Content entlang der gesamten Buyers Journey. 
  5. Haben Sie ein Budget, um Ihren Content zu promoten? Sehr oft, besonders zu Beginn Ihres Content Marketing Projektes, reichen die Besucher von Google nicht und Sie müssen für Ihren Content Werbung machen. Am besten eignen sich Social Media Kanäle wie Facebook oder LinkedIn. 
  6. Haben Sie die Tools, die Sie brauchen? Sie brauchen digitale Unterstützung bei der Planung Ihres Contents, bei der Umsetzung und vor allem beim Optimieren. Sie können viele einzelne Tools anschaffen oder gleich eine leistungsfähige Marketing Automation Software. Sie brauchen aber auch die Mitarbeiter, die sich mit diesen Tools auskennen. 

Warum es besser ist von Inbound Marketing zu sprechen

Wie ich schon weiter oben erwähnt habe, nutzen wir seit ein paar Jahren lieber den Begriff Inbound Marketing. Der Begriff Content Marketing ist ziemlich verwaschen. Besonders die Medienhäuser haben dazu beigetragen. Sie verkaufen Content Marketing oft als versteckte Textanzeigen. 

Inbound Marketing hat noch einen Vorteil: Inbound Marketing konzentriert sich nicht, wie das bei Content Marketing oft der Fall ist, bloß darauf Aufmerksamkeit zu erreichen. Vielmehr geht es beim Inbound Marketing darum Kunden vom ersten Klick auf die Website bis zum Kaufabschluss zu begleiten. Es geht also um einen durchgängigen Marketing- und Vertriebsprozess. 

Im Inbound Marketing verwenden wir ganz oben im Marketing Trichter so ziemlich die gleichen Strategien und Methoden wie im Content Marketing. Je weiter wir aber in Richtung Leadgenerierung, Leadqualifizierung und Vertriebsunterstützung gehen, umso differenzierter ist Inbound Marketing. 

Ich prüfe Content Marketing immer daran, ob Conversion Rates definiert werden und diese auch erreicht werden. Conversion Rates zeigen zum Beispiel, wie viele Besucher einer Website auch tatsächlich Leads und später Kunden geworden sind in einer Prozentzahl. Ohne Conversion Rates macht weder Content Marketing noch Inbound Marketing einen Sinn. 

Fazit Content Marketing

Content Marketing ist in den letzten Jahren in fast jede Marketingabteilung eingedrungen. Oft sehr erfolgreich, oft aber auch ohne dass Ziele erreicht werden. Meist hat das damit zu tun, dass es keine Strategie und auch keinen Plan für Content Marketing gibt. 

Manchmal hat es auch damit zu tun, dass die Content Marketing Methode verwaschen ist. Daher reden wir lieber von Inbound Marketing. Dabei machen wir alles was Content Marketing uns gelehrt hat und darüber hinaus kümmern wir uns vom ersten Klick auf der Website bis zum Abschluss von Kunden. 

In unserem Ebook finden Sie eine Schritt für Schritt Einführung in das Thema Inbound Marketing: 

Content Marketing Anleitung

Dieser Blogbeitrag wurde im März 2018 überarbeitet.  

photo credit: Dave Hamster via photopin cc

Inbound Marketing

Stefanie Kargl

Stefanie Kargl

Digital Native. Studierte Wirtschaftswissenschaften sowie Theater- Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien. Begeisterte Tänzerin.

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