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16 wichtige SEO-Tipps, an die Sie sich halten sollten

In diesem Beitrag sollten eigentlich 1001 SEO-Tipps stehen, da es so viele wichtige Dinge in Bezug auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) gibt. Andererseits dürfte dieser Beitrag gar nicht existieren, denn richtige SEO-Tipps gibt es nicht. SEO ist nicht “Tipps für das perfekte Wiener Schnitzel”, denn für SEO gibt es keine Tipps. SEO ist logisch und wenn man dieses logische Konzept einmal verstanden hat, sind keine Tipps mehr nötig. Nichtsdestotrotz sind Sie alle hier auf dieser Page, um SEO-Tipps zu bekommen. Daher verrate ich Ihnen, worauf es meiner Erfahrung nach ganz besonders ankommt, um erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung zu betreiben.

Die nachfolgenden 16 Tipps sind Evergreens. Sie sind heute relevant und sie werden es wohl auch im Jahr 2025 sein. Versuchen Sie, all diese Empfehlungen in Ihrer Suchmaschinenoptimierung zu berücksichtigen und Sie werden sehen, wie sich Ihr Ranking verbessert.

1. Targeten Sie einen Search Intent, keine Keywords

… denn Keywords kann man nicht targeten. Der Search Intent (oder auch User Intent) ist das, was Nutzern durch den Kopf geht, wenn Sie etwas in eine Suchmaschine eingeben. Menschen haben eine gewisse Intention im Kopf. Sie fassen etwas in Worte und tippen es in Suchmaschinen ein mit dem Wunsch, Ihre Intention zu erfüllen. 

Wenn jemand “Frühstück Salzburg” in eine Suchmaschine eingibt, ist das Keyword “Frühstück Salzburg”. Der dahinterliegende Search Intent wird wohl sein, dass diese Person gerne wissen würde, wo sie in Salzburg richtig gut frühstücken kann. Oder wenn jemand nach den Keywords “Rezepte abnehmen” sucht, ist wohl der Search Intent, dass diese Person konkrete Rezepte zum Abnehmen präsentiert bekommen möchte. 

In diesen beiden Beispielen sind die Keywords und der Search Intent recht ähnlich, doch es gibt Fälle, in denen das nicht so ist. Versuchen Sie daher immer, nicht stur auf Keywords zu texten, sondern stets zu hinterfragen: Was möchte die Person angezeigt bekommen, die nach dem Keyword XY sucht? 

2. Eine Page = Ein Search Intent = Eine Targeted Phrase

Verabschieden Sie sich von dem Gedanken, dass ein Blogbeitrag die eierlegende Wollmilchsau ist und für alles gefunden wird, wofür Ihr Unternehmen steht. Eine Seite/ ein Blogbeitrag soll für einen Search Intent gefunden werden. Definieren Sie einen einzigen Search Intent und versuchen Sie, diesen bestmöglich zu beantworten. Beleuchten Sie ihn aus verschiedenen Blickwinkeln, sammeln Sie die wichtigsten Fragen, die Menschen in Verbindung mit dieser Suchanfrage haben, und beantworten Sie diese. 

Somit erfüllt eine Page einen einzigen Search Intent. Diesen Search Intent kennen Sie nicht zu 100%, sie können ihn nur bestmöglich einschätzen. Für diesen einen Search Intent erstellen Sie somit eine einzige Targeted Page, in der die Targeted Phrase (das, wofür Sie gefunden werden wollen; die “Keywords”, wenn man so möchte) an allen wichtigen Seitenelementen in abgewandelter Form vorkommt. 

3. Hören Sie auf, immer nur für Ihr eigenes Unternehmen zu schreiben

Es gibt nichts Schlimmeres als Blogs, die nur existieren, weil ein Unternehmen gerade meint, das wäre “der neueste Trend, brauchen wir auch”. Ein Blog ist auch keine digitale Abbildung Ihres Print-Magazins. Wunderbare Print-Texte mit Schachtelsätzen über 4 Zeilen und nichtssagenden Zwischenüberschriften sind nicht für das Internet geeignet. Achten Sie unbedingt darauf, dass sich Ihre Texter an gängige SEO-Regeln halten. Denn ein nicht suchmaschinenoptimierter Text kann nicht gefunden werden. Und wenn ein Beitrag nicht gefunden wird, wird er erst recht nicht gelesen. 

In diesem 4-Minuten Video habe ich Wichtiges über Keywords zusammengefasst. In diesem Beitrag “Was sind Keywords und wie finden Sie geeignete?” finden Sie ein paar Empfehlungen, wo und wann Sie Keywords einsetzen sollten.

 

4. Einen besseren Artikel als die anderen produzieren

Ich gehe bei der Erarbeitung einer Content Strategie für meine Kunden häufig so vor, dass ich nach ihren Kernthemen google. In einem nächsten Schritt sehe ich mir an, welche Beiträge in den top Suchmaschinenergebnissen angezeigt werden. Klicke in die Beiträge hinein, sammle Auffälligkeiten und versuche, einen Beitrag zu erstellen, der besser ist als jener der Konkurrenz.

Angenommen, Sie besitzen eine Bar in Berlin und möchten für “beste cocktails berlin” gefunden werden. Die Top-Beiträge auf der SERP (Suchergebnisseite) beinhalten alle keine Videos. Dann erstellen Sie doch einen Blogbeitrag inkl. Video. Heben Sie sich ab von der Masse und bieten Sie Ihren potenziellen Lesern etwas Einzigartiges!

5. Erfolge über Google Analytics und die Google Search Console messen

Ein Blogbeitrag ist nicht etwas, das einmal ins Netz gestellt und dann nie mehr beachtet wird. Ab dem Zeitpunkt, an dem ein Blogartikel veröffentlicht wurde, bereitet er Ihnen immer Arbeit. Zum einen, weil Sie die Performance des Beitrags laufend analysieren sollten und andererseits, weil jeder Beitrag einmal im Jahr überarbeitet werden sollte. Doch darauf komme ich später noch zurück. 

Google stattet uns da zum Glück mit hervorragenden, kostenlosen Tools aus. Nämlich mit Google Search Console und Google Analytics. Über Analytics können Sie sich schnell einen Überblick verschaffen, wie viele Page Views, Sessions, User, Sie am jeweiligen Tag, der jeweiligen Woche, dem jeweiligen Monat etc. hatten. Picken Sie sich gewisse KPIs heraus und formulieren Sie Ziele, deren Erreichung Sie regelmäßig prüfen.

Neuer Call-to-Action

Die Search Console ist ein hervorragendes Tool um sich anzusehen, auf welchen Positionen Ihre Beiträge ranken, für welche Keywords sie gefunden werden, wie oft sie bei Google angezeigt werden und wie oft auf Sie geklickt wird. Ein geniales Tool, das Sie bei SEO mächtig unterstützt. 

Beide Tools können natürlich noch viel mehr, als ich Ihnen in diesen paar Sätzen beschrieben habe. Wichtig ist, dass Sie zumindest einmal am Tag in Analytics und die Search Console hineinschauen und Ihre Performance überwachen.

6. Mobile First 

Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter. Es gibt kaum einen Ort, an den wir unser Handy nicht mitnehmen. Das spiegelt sich natürlich auch im Internetnutzungsverhalten und im Suchverhalten der Menschen wider. Das Smartphone ist das wichtigste Medium. Deswegen ist es ein absolutes Muss, dass alles, was Sie ins Internet stellen, in erster Linie für den Konsum am Smartphone optimiert ist. Desktop ist zweitrangig.

7. Mit Google Auto Complete und “Ähnliche Suchanfragen zu” Keywords entdecken

Eine sehr häufige Frage in Zusammenhang mit SEO-Tipps ist: Ja und wie finden wir heraus, wonach unsere potenziellen Leser suchen? Dafür gibt es mehrere Wege. Zum einen können Sie selbst einfach eines Ihrer Kernthemen in die Suchmaschine eingeben und sehen, was Ihnen noch dazu vorgeschlagen wird. Eines unserer Kernthemen ist “Inbound Marketing”. Das könnten möglicherweise interessante Keywords für uns sein: 

seo-tipps-google-autocomplete-keywords-entdeckenGleichermaßen können Sie auch ganz unten auf der SERP (Suchergebnisseite) bei “Ähnliche Suchanfragen zu” interessante Vorschläge finden:

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Beide Methoden sind hervorragend, weil sie implizieren, dass jemand nach diesen Begriffen sucht. 

Ein Keyword Tool verwenden

Franz Enzenhofer, der österreichische SEO-Guru schlechthin, empfiehlt nachdrücklich, die Finger von irgendwelchen externen Keyword Tools zu lassen. Wir bei takeoff verwenden für unsere eigene Suchmaschinenoptimierung und für die unserer Kunden stets ahrefs.com und sind total zufrieden. Ich habe auch erst vor kurzem eine umfassende Review zu ahrefs geschrieben, damit Sie sich ein Bild machen können. 

Mit ahrefs.com können Sie besser einschätzen wie schwierig es ist, für ein Keyword zu ranken, wie häufig nach Keywords gesucht wird und auch wie die Konkurrenz performed. Was mich gleich zum nächsten Punkt bringt: 

8. Überwachen Sie Ihre SEO-Konkurrenz

Ihre größten wirtschaftlichen Konkurrenten sind nicht immer Ihre größten SEO-Konkurrenten. Denn Ihre größten SEO-Konkurrenten sind jene, die für Ihre Top Keywords an guten Positionen in Suchmaschinen angezeigt werden. Während Sie mithilfe der Google Tools Ihre eigene Performance bis ins kleinste Detail analysieren können, bieten Tools wie ahrefs.com die Möglichkeit, auch den Mitbewerb unter die Lupe zu nehmen. 

In ahrefs.com können Sie jede beliebige Domain eingeben und nachsehen, welche Top- Pages diese Seite hat, was Ihre stärksten Keywords und Ihre besten Google Platzierungen sind. In diesem 4,5-Minuten Video gebe ich Ihnen einige Tipps, wie Sie den Site-Explorer von ahrefs zur Überwachung Ihrer SEO-Konkurrenz nützen können:

 

9. SEO ist mehr als eine grüne Yoast-Ampel

WordPress ist das beliebteste CMS auf der ganzen Welt. Es ist auch ganz toll. Es funktioniert nach einem sehr simplen System, in dem man für nahezu alles ein Plug-in dazu stöpseln kann. So zum Beispiel auch um einen SEO-tauglichen Beitrag zu verfassen. Das Yoast-Plug-in visualisiert in Form einer Ampel wie gut oder schlecht der Beitrag aus SEO-Sicht ist. Dabei werden auch Vorschläge geliefert was man tun sollte, damit die Ampel grün wird. Der Umfang der Vorschläge hängt davon ab, ob man die Gratis- oder die Bezahlversion hat. Das Keyword soll mindestens XY-Mal vorkommen, der Text zumindest so und so lange sein, etc. 

Gerade für Menschen, die zuvor noch nie für das Web getextet haben, kann so eine kleine Checkliste hilfreich sein. Doch nur weil ein Keyword 7x im Text vorkommt und jedes Feld der SEO-Ampel grün ist, muss der Beitrag nicht unbedingt auf höchstem Level suchmaschinenoptimiert sein. SEO ist ein logisches Konzept und kein “3 Mal sollte ich das Keyword noch im Text unterbringen, dann ist die Ampel grün” - Unsinn. 

10. Erarbeiten Sie ein System zur Aktualisierung der Blogbeiträge 

Gute Blogbeiträge können Ihnen über viele Jahre hinweg Traffic bringen. Vorausgesetzt Sie pflegen Ihre Blogbeiträge. Zusätzlich zur regelmäßigen Performance-Überwachung sollten Sie Ihre Beiträge auch in gewissen Abständen aktualisieren. Wenn Ihnen Ergebnisse auf der Suchergebnisseite (SERP) angezeigt werden - würden Sie eher auf einen Beitrag aus 2013 oder aus 2020 klicken? Vermutlich 2020. Nicht nur uns Nutzern, sondern auch Suchmaschinen ist Aktualität wichtig. Durch das regelmäßige Überarbeiten von Beiträgen signalisieren Sie Suchmaschinen, dass Ihre Beiträge gepflegt werden und nach wie vor relevant sind. 

Daher ist es wichtig, ein System zu etablieren, das sicherstellt, dass all Ihre Blogbeiträge in etwa einmal im Jahr überarbeitet werden. Nehmen Sie sich einmal im Jahr Zeit und erarbeiten Sie einen Content Audit. So ein Audit ist, eine Prüfung der Qualität Ihrer vorhandenen Inhalte. Am Ende des Audits haben Sie sich somit ein Arbeitspaket für die Suchmaschinenoptimierung geschaffen und wissen, in welchem Umfang Ihre Beiträge überarbeitet werden sollten. 

11. Machen Sie Ihre Website super schnell 

Hätte die Reihenfolge der hier vorgestellten SEO-Tipps eine Bedeutung, dann müsste dieser 11. Punkt ganz nach oben. Nichts ist wichtiger, als die Geschwindigkeit Ihrer Website. Sämtliche Optik, sämtliche Beiträge, sämtliche super teuren Bilder und Videos sind wertlos, wenn Ihre Website zu langsam ist. 

In erster Linie brauchen Sie eine schnelle Website. Alles andere ist zweitrangig. Mouse-over Effekte, großflächige Fotos, ausgefallene Fonts usw. sind nur dann in Ordnung, wenn Sie die Ladezeit Ihrer Website nicht beeinträchtigen. 

Mithilfe des Google PageSpeed Insights Test können Sie die Geschwindigkeit Ihrer Seite im Auge behalten. Ziel soll es sein, 90 Punkte und mehr zu haben. Jedenfalls sollten Sie aber laut Franz Enzenhofer darauf achten, einen Wert zu haben, der mindestens über 80 ist. 

12. Ändern Sie niemals eine URL

Fast niemals. Wenn Sie einmal gegen eine andere, noch wichtigere URL-Regel verstoßen haben und zwei Pages dieselbe URL gegeben haben, dann müssen Sie eine URL ändern. In 99% aller anderen Fälle gibt es keinen Grund, um eine URL zu ändern. Das Ändern einer bereits bestehenden URL bedeutet quasi einen Neuanfang aus SEO-Sicht. 

Angenommen, Sie optimieren einen alten Beitrag, um dafür ein besseres Ranking zu erzielen. Damals, als der Beitrag erstellt wurde, waren Sie noch nicht so schlau und wussten nicht, worauf es bei der Benennung von URLs ankommt. Jetzt möchten Sie alles richtig machen und auch eine gute URL vergeben. Nein, nein, nein. Eine einmal erstellte URL sollte nur in absoluten Notfällen (wie beispielsweise eben zwei Pages mit derselben URL) geändert werden. 

13. Verwenden Sie verschiedene Content Formate

Menschen sind unterschiedlich. Der eine liest gerne viel Text, die andere sieht lieber ein kurzes Video. Der Eine bevorzugt Infografiken, die Andere fühlt sich mit Bulletpoints abgeholt. Menschen und Google lieben Diversität. Durch den Einsatz verschiedener Content Formate signalisieren Sie Suchmaschinen, dass Sie Ihre Inhalte für die Bedürfnisse verschiedener Nutzertypen aufbereiten. Sie haben quasi für jeden etwas dabei. 

Verwenden Sie allerdings nur unterschiedliche Content Formate, wenn es Sinn ergibt und nicht nur “dass sie halt vorhanden sind”. Achten Sie bei Ihren Bildern darauf, dass der ALT-Text eine Variation Ihrer Targeted Phrase beinhaltet. Inkludieren Sie eine Abwandlung der Targeted Phrase außerdem in den Dateinamen Ihres multimedialen Contents.

14. Spammen Sie Ihre Beiträge nicht mit Keywords zu 

Die Zeiten, in denen ein Keyword möglichst oft im Text vorkommen sollte, sind vorbei. Heutzutage nennt man das Spam. Suchmaschinen sind mittlerweile viel schlauer, als sie es noch vor 10 Jahren waren. Sie müssen die Targeted Phrase, für die Sie gefunden werden möchten, nicht 15-Mal wiederholen. Wichtig ist, dass eine Abwandlung der Targeted Phrase in folgenden Page-Elementen verwendet wird: 

  • SEO Title 
  • H1 
  • URL 
  • Meta 
  • Dateinamen Ihres multimedialen Contents 
  • Alt-Text Ihrer Bilder 
  • H2 
  • Anchor Text

Sie sehen, dass hier nichts von XY-Mal im Fließtext steht. Ist nicht nötig, hierfür eine Zahl anzugeben. Wenn Sie einen Beitrag mit der Targeted Phrase “Frühstücken Salzburg” verfassen, dann beinhaltet doch jeder gute Beitrag diese Begriffskombination im Text ohnehin. Es geht ja schließlich um Frühstücken in Salzburg, da kann ich mir kaum vorstellen, dass diese beiden Worte nicht sowieso das ein oder andere Mal im Text vorkommen. Und zwar auf ganz natürliche Weise. 

15. Setzen Sie interne und externe Verlinkungen 

Auch wenn die Bedeutung von Backlinks (Links, die von anderen Domains auf Ihre Domain zeigen) immer weiter abnimmt, ist es dennoch wichtig, Verlinkungen zu setzen. Interne Verlinkungen bieten Nutzern einen möglichen nächsten Schritt an. Sie können dafür sorgen, dass Menschen mehr Zeit auf Ihrer Website verbringen und noch weitere Inhalte konsumieren. Externe Verlinkungen signalisieren, dass sie dem Nutzer die bestmögliche Information zu einem Thema bereitstellen möchten. Auch wenn das bedeutet, dass Sie Ihn von der eigenen Seite wegschicken. Der User sollte bei allem, was Sie tun, im Vordergrund stehen.

16. Optimieren Sie auf Featured Snippets

Das ist gewiss der jüngste Tipp, da es Featured Snippets noch nicht so ewig lange gibt. Featured Snippets sind die 0. Position bei Google, wenn man so möchte. Sie werden über allen anderen organischen Ergebnissen positioniert. Lediglich Ads können noch weiter oben sein. Bei Featured Snippets werden Teile aus Ihrem Content, die den Search Intent der Suchenden beantworten könnten, herausgezogen und direkt in Google gezeigt. Die Darstellung variiert je nach Search Intent und ist meistens in Form einer Liste, Tabelle, oder eines Absatzes. Hier sehen Sie ein Beispiel für ein Featured Snippet in Listenform:

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Manche sind gegen Featured Snippets, da Sie der Meinung sind, ihnen entgeht somit der Klick auf die Website. Die Suchenden sehen durch Snippets ja bereits ihren Content. Ich sehe das allerdings konträr und bin eine große Befürworterin der Optimierung auf Featured Snippets. Schließlich bekommen Sie so total viel Platz an der Spitze der SERP (Suchergebnisseite), haben dadurch die Möglichkeit Ihr Branding zu verstärken und werden einfach vor allen anderen angezeigt. 

Zum Kritikpunkt “ja, aber dann klickt doch niemand mehr weiter”: Menschen, die schnell Informationen suchen (wie lange Ei kochen, wie hat Rapid gespielt, etc.) möchten auf genau diese Frage eine kurze Antwort geliefert bekommen, dafür sind Snippets super praktisch - das findet Google aus eigennütziger Weise auch. So ein Search Intent wie in den Beispielen ist in der Regeln nicht daran interessiert, lange Artikel zu lesen. Und wenn schon Featured Snippet, dann doch am liebsten das von Ihnen!

Mein wichtigster SEO-Tipp zum Abschluss

Welche Information wollte der Nutzer durch seine Suchanfrage erhalten? Diese Frage sollten Sie sich mehrmals im Redaktions-Prozess, sowie nach Fertigstellung des Blogbeitrags stellen. Der Nutzer ist das Zentrum sämtlichen Handelns. Versuchen Sie Suchmaschinenoptimierung nicht als kryptische Wissenschaft zu sehen, sondern als etwas Logisches.

Versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppen bzw. Buyer Personas hinein und versuchen Sie, mit Ihrem Content in deren Lebenswelt einzutauchen und Ihnen genau das zu bieten, was Ihr Leben ein Stück weit verbessert bzw. erleichtert. Wenn Sie die zu Beginn dieses Absatzes gestellte Frage nicht ganz eindeutig beantworten können, dann ist es sinnlos, den Blogbeitrag in dieser Form zu veröffentlichen.

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Lisa Panzenböck

Über Lisa Panzenböck

Reisebegeisterte Yogini mit einer Schwäche für gute Weine und kitschige Sonnenuntergänge. Digitale Medien sind ihr virtuelles zu Hause.