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Frustriert mit HubSpot? 10 häufige Fehler und wie Sie diese beseitigen

by Samuel Bredl
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Wenn Sie ein kleines, oder mittelgroßes Unternehmen sind, dann ist HubSpot sowohl als Marketing Automation Tool, als auch als CRM ein riesen Vorteil. HubSpot vereinfacht den Leadgenerierungsprozess und unterstützt Marketing und Vertrieb mit wertvollen Informationen.

Dennoch hören wir immer wieder von Firmen, die HubSpot gekauft haben, aber Schwierigkeiten haben damit in die Gänge zu kommen. Um ehrlich zu sein, kann ich das verstehen - denn es reicht einfach nicht eine Software zu kaufen und zu hoffen, dass dadurch alle Probleme gelöst sind. Sie müssen die Stärken dieser Software herausfinden und lernen, wie man diese nutzt.

Hier sind die 10 häufigsten Fehler von Leuten, die HubSpot kaufen und wie Sie diese rasch und einfach beseitigen.

1. Sie haben ohne Strategie begonnen

Das ist vermutlich der häufigste Fehler. Sie haben HubSpot gekauft und wollten gleich loslegen. Haben begonnen zu bloggen, Whitepaper und Landingpages zu erstellen und diese mit E-Mails zu bewerben. Doch das alles hilft Ihnen reichlich wenig, wenn Sie davor keine Content Strategie entwickelt haben.

Bevor Sie beginnen, sollten Sie sich überlegen:

Wen möchte ich erreichen?
  • Welche Fragen haben meine Buyer Personas?
  • Womit kann ich sie unterstützen?
  • Was muss ich ihnen anbieten, damit sie konvertieren?
  • Welche Schwierigkeiten und Herausforderungen haben meine Buyer Personas?

Mit welchen Zahlen starte ich?

Es macht einen Unterschied, ob Ihre Website 1.000 oder 10.000 monatliche Besucher bekommt. Erst wenn Sie wissen mit welchen Zahlen Sie starten, können Sie abschätzen wie hoch Ihr Aufwand sein wird, um Ihre Ziele zu erreichen.

Leseempfehlungen dazu:
Buyer Personas definieren und erreichen

Content Strategie: Wie Sie Content erstellen, der bewegt

 

2. Ihre Website-Inhalte sind nicht überzeugend

Selbst das allerbeste Marketingtool der Welt nützt wenig, wenn der Inhalt auf der Website nicht passt. Nachdem Sie Ihre Content Strategie geplant haben, geht es darum nützlichen und vor allem hochwertigen Content zu produzieren. Hierfür haben Sie zwei Möglichkeiten:

  1. Sie schreiben den Inhalt selbst.
  2. Sie lassen die Inhalte von Experten in Ihrer Branche schreiben.

Aus Erfahrung wissen wir, dass viele Unternehmen nicht die Zeit haben Ihre Inhalte wie z.B. Blogposts und Whitepaper selbst zu schreiben. Wir arbeiten daher mit einem Pool von Journalisten und Bloggern zusammen, die diese Inhalte rasch und in Top-Qualität liefern können.

Leseemfpehlung dazu:
Content kaufen oder selbst produzieren? [Worauf Sie achten sollten]
Guter Content: 10 Tipps, um aus der Masse herauszustechen

3. Sales und Marketing arbeiten nicht zusammen

Ein weiterer Fehler, den viele HubSpot User begehen, ist dass es kein Zusammenspiel von Marketing von Vertrieb gibt. Es ist unverzichtbar den Vertrieb so früh wie möglich mit ins Boot zu holen. Am besten bereits in der Etablierung der Buyer Persona Profile.

Die Aufgabe des Marketing ist es, die Leads so gut wie möglich aufzubereiten, sodass der Vertrieb leichtes Spiel hat abzuschließen. Der Vertrieb wiederum unterstützt das Marketing Team mit wertvollen Rückmeldungen, die direkt in die Content Strategie einfließen. Bei größeren Unternehmen macht es Sinn ein sogenanntes Service Level Agreement abzuschließen. 

Leseempfehlung:
Warum Sie ein Service Level Agreement zwischen Marketing und Vertrieb abschließen sollten
Empirische Studie: Was machen erfolgreiche Unternehmen besser?

4. Sie treffen Ihre Entscheidungen ohne Analytics Daten

Wenn HubSpot etwas gut kann, dann ist es präzise und umfangreiche Daten zu liefern. Kaum ein anderes Marketing Tool bietet die Möglichkeit so genau die Customer Journey abzubilden und Daten über Ihre Zielgruppe zu sammeln. Nützen Sie diese wertvollen Informationen, um bessere Entscheidungen zu treffen und Ihre Marketing Strategie zu optimieren.

Ein regelmäßiger Blick in das Analytics Tool und ein monatlicher Report der wichtigsten Zahlen, sollten die Grundlage für neue Kampagnen und Werbebudget sein. Zu Beginn wird das ungewohnt sein, aber mit der Zeit kommt die Routine und Sie werden dankbar sein, nicht einfach blind Entscheidungen treffen zu müssen. Ein Tipp: nutzen Sie die kostenlose HubSpot App! So können Sie sich rasch und jederzeit einen Überblick über Visits, Leads und Conversion Rate schaffen.

Leseempfehlungen dazu:

Wie Sie einen Marketing Report erstellen [Muster]
Inbound Marketing Optimization: Ohne Fleiß kein Preis
Die wichtigsten Kriterien einer HubSpot Website Analyse

5. Sie haben Ihre Website nicht auf HubSpot

Es gibt viele Möglichkeiten HubSpot zu nutzen:

  • Sie können den HubSpot Tracking Code in Ihrem CMS installieren
  • Sie können nur den Blog auf HubSpot hosten
  • Sie können die komplette Website mit Blog auf HubSpot hosten

Auch wenn es auf den ersten Blick einfacher scheint beim alten CMS zu bleiben, bietet HubSpot als CMS zahlreiche Vorteile, auf die Sie nicht verzichten möchten.

  1. Smart Content: ermöglichen Sie jedem Besucher auf Ihrer Website ein individuelles Erlebnis. Je nach Besucher werden unterschiedliche Inhalte angezeigt (Einstellungen richten sich beispielsweise nach Ländern, Devices, Lifecycle Stage des Leads, Listen etc.)
  2. HubSpot als CMS ist super schnell: Wir sind in einem Speed Race. Sowohl Google, als auch die User wollen superschnelle Webpages. Die Aufmerksamkeitspanne eines Menschen im Internet liegt bei 8 Sekunden. Wenn dabei der Aufbau Ihrer Webpage mehr als die Hälfte verbraucht, haben Sie schon verloren. Gute Webpages laden in 2 bis 3 Sekunden und HubSpot schafft das.
  3. Besseres Tracking: Manche Daten erhalten Sie erst, wenn Ihre Website auf HubSpot ist. Vor allem die Blog Analyse bietet hier wertvolle Einblicke.
  4. Weltklasse ServiceDa ist HubSpot wirklich gut. Sehr schnelle Reaktionszeiten und wirklich kompetente Damen und Herren im Customer Care Center - mittlerweile sogar deutschsprachig!

Eine Umstellung von Ihrem aktuellen CMS auf das COS von HubSpot geht übrigens recht schnell. Auch kann die gesamte Website von HubSpot kostenlos kopiert werden - Sie ersparen sich dadurch die Kosten einer komplett neuen Website!

Leseempfehlung:
HubSpot COS vs Wordpress CMS: Was ist der Unterschied? 
Warum wir das HubSpot CRM nutzen

Mark

6. Sie dachten ein einmaliges Setup reicht

Es ist ein Fehler zu denken, dass das Einrichten von HubSpot ein einmaliges Ding ist und danach die Maschine läuft. Wenn Sie Ergebnisse erzielen möchten, müssen Sie Ihre Website laufend optimieren. Berechnen Sie ausreichend Zeit und Budget für Website-, Content-, SEO- und strategische Optimierungen.

Machen Sie dafür einen Mitarbeiter verantwortlich oder arbeiten Sie zusammen mit einer Inbound Marketing Agentur, die Ihnen dabei hilft.

Leseempfehlung:
Wie groß Ihr Marketing Budget für Inbound Marketing sein sollte
Was muss ein Inbound Marketing Retainer beinhalten?

7. Keine Aktivitäten außerhalb der Website

Inbound Marketing spielt sich nicht nur auf Ihrer Webseite ab. Ein großer Teil erfordert, dass Sie Ihre Inhalte und Downloads dorthin bringen, wo Ihre Zielgruppen sind. Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Vertrieb wo sich Ihre Buyer Personas aufhalten. Nutzen Sie dazu:

  • Zusammenarbeit mit Influencern
  • Gezielte Social Media Gruppen
  • Events und Treffen aus Ihrer Branche (Zum Thema HubSpot gibt es in Wien das HUG-Treffen)
  • Gastblogbeiträge bei ähnlichen Webseiten
  • Paid Ads: gerade zu Beginn wird Ihre Website noch wenig Traffic generieren. Wenn Sie Ihren Content in dieser Phase über Social- oder Google Ads teilen, können Sie rascher Ergebnisse erzielen und der Vertrieb wird sich über die ersten Leads freuen.

Leseempfehlung:
Warum Sie Social Media Marketing Strategien brauchen

8. Sie erschweren Ihren Besuchern das Opt-In

Wenn man mit HubSpot beginnt, kann man vor Begeisterung dazu neigen alle möglichen Felder abzufragen. Firmengröße, Position, größte Herausforderung, bevorzugtes Medium - das sind alles interessante Informationen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass jemand alle ausfüllt ist sehr gering.

Beschränken Sie zu Beginn die Felder auf Vorname, Nachname und E-Mail. Mehr nicht. Alle weiteren Informationen lassen sich meistens auch recherchieren. Außerdem ergänzt HubSpot viele Informationen automatisch mittels Artificial Intelligence (Firmengröße, Telefonnummer,...).

Ein weiterer Tipp, um Ihre Conversion Rate zu erhöhen ist auf Double Opt-In zu verzichten, falls es die rechtliche Lage bei Ihnen zulässt. Aus unseren Erfahrungen sinkt die Conversion Rate bei den meisten Unternehmen enorm. Circa 20-40% bestätigen nie das Double Opt-In. Single Opt-In ist unserer Meinung nicht nur effektiver, sondern auch einfacher, schneller und schöner.

Leseempfehlung:
Wie Sie Ihre Conversion Rate optimieren

9. Ihr Business Modell eignet sich nicht für HubSpot

Nicht jedes Business eignet sich für HubSpot, oder besser gesagt: HubSpot eignet sich nicht für jedes Business. Wenn Sie beispielsweise Bambus-Zahnbürsten verkaufen möchten, werden Sie mit HubSpot wenig Freude haben. Generell sind Unternehmen mit einem transaktionellen Vertrieb schlecht für Inbound Marketing geeignet. Ein Kaufabschluss muss einen hohen Wert haben, dann hat der Lead auch einen hohen Wert und dann ist HubSpot auch die ideale Lösung.

10. Sie haben keine erfahrenen HubSpot Agentur

Natürlich können Sie HubSpot auch selbst erlernen und viele Unternehmen machen das. In den meisten Fällen ist es jedoch so, dass Sie mit einer langjährig erfahrenen HubSpot Agentur schneller Ergebnisse erzielen werden, weniger falsche Entscheidungen bei Ihrer Content Strategie treffen werden und insgesamt einfach ein sehr übersichtliches und skalierbares Programm erhalten.

Leseempfehlung: HubSpot Partner im DACH-Raum: 12 zertifizierte Agenturen

 

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Samuel Bredl

Samuel Bredl

Samuel Bredl hat Publizistik studiert. Für seine Bachelor Arbeit ist er extra nach Sofia geflogen, um den Marketing-Guru David Meerman Scott zu treffen. Auf seiner Website findet man eine lustige Geschichte dazu.

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