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Wie wichtig ist ein Blog für Unternehmen?

by Martin Bredl
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Ohne einen Blog ist es für Unternehmen verdammt schwer im Internet gefunden zu werden. Gefunden werden Sie nur, wenn Sie viele Fragen von Usern auf Ihrer Website gut beantworten. Dazu brauchen Sie ganz einfach einen Platz auf Ihrer Website. Der beste Platz dazu ist ein Blog. 

In diesem Beitrag geht es darum, warum Unternehmen die das Internet ernst nehmen, an einer Blogfunktion auf Ihrer Unternehmenswebsite nicht herum kommen. 

Es wird sehr, sehr viel gesucht im Internet

Pro Tag geben Menschen weltweit 6,5 Milliarden Fragen bei Suchmaschinen ein. Bei Google allein sind es 4,5 Milliarden. Sehr oft geht es bei diesen Suchen um Kaufentscheidungen. Laut Forrester werden Kaufentscheidungen bis zu 90% durch die Suche im Internet beeinflusst. Selbst B2B Einkäufer treffen die Kaufentscheidung zu 60% bevor sie mit Unternehmensvertretern sprechen (Quelle: CEB). 

Wissen Sie, wie viele Suchanfragen zu Ihrem Business gestellt werden? Wie viele Kunden sich vor dem Kauf Ihrer Produkte im Internet schlau machen? Allein das Keyword "Blog", um das es in diesem Artikel geht, wird in Deutschland 32.000-mal und Österreich 5.800-mal pro Monat gesucht. 

Das Keyword Tool ahrefs zeigt mir, dass es 33.763 verwandte Keywords zu "Blog" gibt. Das monatliche Suchvolumen dazu ist sicher unvorstellbar groß. 

Wie viele Seiten brauchen Sie, um gefunden zu werden?

Was können Sie tun, um dieses große Potential von Suchenden für Ihr Business zu nutzen? Die Antwort ist ganz einfach: Fragen gut beantworten. Wenn Sie das machen, werden Ihnen die Suchmaschinen viele Besucher schicken. 

Aber: Sie brauchen für jede Frage und Antwort idealerweise eine eigene Seite mit eigener URL. Denn Google schickt Besucher immer auf eine Internetseite, auf der der User am schnellsten eine Antwort erhält. Also Google schickt User nicht auf Ihre Startseite und der User soll sich dann durch das Menü die Antwort suchen. Nein, Google möchte happy searcher und happy ist ein searcher nur, wenn er rasch eine Antwort findet. 

Also wie viele Seiten brauchen Sie dann auf Ihrer Website? Genau: So viele Seiten wie es Fragen gibt!

Wir haben derzeit auf unserem Blog ca. 200 Seiten. Das ist aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Wöchentlich kommen bis zu 2 neue Blogbeiträge (Antworten auf Fragen) dazu. 

Wie umfangreich muss so eine Seite sein? Ziemlich umfangreich: Sie sind nicht der Erste, der begonnen hat Fragen im Internet mit gutem Content zu beantworten. Das heißt es gibt bereits Wettbewerb und der bewirkt, dass Content immer besser und auch länger wird.

Wenn Sie wollen, dass eine Seite mit einer guten Antwort von Ihnen auf dem ersten Platz beim Suchergebnis rankt, dann sollten Sie als Ziel eine Länge von 700 Wörtern haben. Oft aber haben heute Blogbeiträge über 1.000 Wörter.

Investitionen statt Kosten (Capex statt Opex)

Das hört sich nach viel Aufwand an. Ja das ist es auch. Es gibt die goldene Google-Regel: "Google liebt alles was viel Arbeit ist." Wenn wir viel Arbeit in einen Content stecken, dann haben wir gute Chancen, dass dieser Content auch gefunden wird. 

Aber: Die Produktion von Content ist eigentlich eine Investition und keine Kosten. Guter Content ist vergleichbar mit der Investition in eine Maschine. Einmal produziert zieht Ihr guter Content die nächsten Monate, ja Jahre rund um die Uhr Besucher an und schafft für Sie eine Absatzmöglichkeit. Also eigentlich Capex statt Opex. 

Was ist ein Blog?

Ein Blog ist nichts anderes als eine technische Funktion auf Ihrer Website, die Ihnen ermöglicht chronologisch geordnet Inhalte zu veröffentlichen.

Was ist so besonders daran? Inhalte auf Ihrer Website brauchen ein Ordnungssystem um zugänglich zu sein.  Typischerweise sind Ihre Seiten über die Produkte und über das Unternehmen einem Menü zugeordnet. Über dieses Menü sind sie auch für User erreichbar. 

Wenn Sie aber jetzt hunderte Blogbeiträge haben, dann brauchen Sie ein anderes Ordnungssystem, denn Sie können hunderte Seiten keinem Menü zuordnen. Und das ist ein Blog mit einem chronologischen Ordnungssystem. Jedes Contentstück hat einen Zeitstempel. Darüber hinaus gibt es noch Kategorien und Topics um Inhalte in Kapitel zusammenzufassen. 

Ein Blog auf einer Unternehmenswebsite hat also nichts mit einen Tagebuch wie es etwa Reiseblogger nutzen zu tun. Es ist einfach eine technische Funktion für chronologisches Publizieren. Und so gesehen ist der Blog der beste Platz für Ihren Content, um gefunden zu werden. 

2 Mio. $ für eine Blogbeitrag

Ein immer wieder zitierter erfolgreicher Blog, ist der Marcus Sheridan von River Pools and Spa aus Virginia in den USA. Herr Sheridan hat erkannt wie wichtig es ist, Fragen auf seiner Website zu beantworten. 

Eine Frage, die er sehr gut beantwortet hat ist diese: Was kostet ein Swimmingpool? Sehr viele Menschen, die sich für einen Swimmingpool interessieren haben diese Seite von Herrn Sheridan gefunden. Da er auf dieser Seite auch einen Einkaufsratgeber für Swimmingpools zum Download angeboten hat, wusste er, wer diese Seite besucht hat. Beim Download muss jeder seine Kontaktdaten angeben. 

Die Kontaktdaten hat Herr Scheridan für den Verkauf seiner Swimmingpools genutzt. Innerhalb von 2 Jahren hat er so Swimmingpools im Wert von 2 Mio. $ verkauft. Nicht schlecht für einen einzigen Blogbeitrag. 

Welche Themen für den Blog? 

Themen für Ihren Blog finden Sie am einfachsten so:

  1. Machen Sie sich eine Liste von all den Fragen, die Sie laufend von Ihren Kunden bekommen. Oft sind das Pain Points oder die Ziele Ihrer Kunden. Je größer der Pain oder das Ziel umso besser. Denn schließlich geht es darum, dass Sie jemandem helfen einen Pain Point zu überwinden oder ein Ziel zu erreichen. Achtung: Produzieren Sie keine Werbung!
  2. Nutzen Sie ein Keyword Tool (z.B.: Ahrefs). Damit können Sie herausfinden welche Fragen im Internet bereits gestellt werden.

Achtung: Produzieren Sie keine Werbung! User interessieren sich anfangs nicht für Ihr Unternehmen und auch nicht für Ihre Produkte, sondern nur für sich selbst und ihre Fragen!

Fazit Blog für Unternehmen

Wenn Sie laufend neuen Content erzeugen, brauchen Sie dafür einen Platz auf Ihrer Website. Ein Ordnungssystem mit einem Menü ist bald ausgereizt. Wenn Sie aber Ihre neuen Contentstücke chronologisch speichern, dann können Sie unbegrenzt Content publizieren. Die beste technische Funktion dafür ist ein Blog. 

Warum das alles? Weil es für viele Unternehmen verdammt wichtig geworden ist, dass Sie im Internet gefunden werden.  

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Martin Bredl

Martin Bredl

Pionier im Inbound Marketing mit viel Erfahrung im Bereich von Communications, Strategie und Branding. Ist auch als Lektor am FH Joanneum tätig. Träumt von einer Farm in Afrika.

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