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Was kostet Content?

Kaum eine Frage wird uns häufiger gestellt, als jene nach den Kosten für Content. Eine sehr gute, sehr wichtige, und gleichermaßen nicht so einfach zu beantwortende Frage. Schließlich gibt es selten eine Grenze nach oben. Ziel dieses Beitrags soll sein, dass Sie ein gutes Verständnis für Ab-Preise beim Ankaufen von Content haben. Somit wissen Sie, wenn Sie sich Angebote einholen, in welcher Preiskategorie Sie diese einordnen können.

Was kostet es, einen Blog schreiben zu lassen?

Das Content Format, das unsere Kunden am häufigsten bei uns anfragen, ist gewiss der Blogbeitrag. Eine allgemeine Preisliste für Texter gibt es nicht. Aus unserer langjährigen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Redakteuren können wir Ihnen sagen, dass Sie für einen Blogbeitrag ab € 300.- rechnen müssen. Ein Blogartikel in dieser Preisklasse sollte 900 Wörter aufwärts beinhalten und SEO optimiert sein. Üblicherweise sind bei diesem Preis auch ein bis zwei Feedback-Schleifen inkludiert. 

Bei guten Textern sollten Sie gar nicht nachfragen müssen, ob es sich bei dem Preis um die Kosten für einen SEO-Text handelt, das sollte selbstverständlich sein. Schließlich bringt ihnen der augenscheinlich beste Blogbeitrag nichts, wenn er nicht gemäß gängiger SEO Kriterien verfasst wurde.

Leseempfehlung: Besonders wichtige SEO-Tipps, auf die Sie achten sollten

Wenn Sie langfristig mit Textern zusammenarbeiten - was sicher das Ziel sein sollte, da der jeweilige Texter sich mit der Zeit immer besser in Ihrem Geschäftsfeld auskennt - können Sie vermutlich auch gewisse Konditionen vereinbaren.

Whitepaper Blogbeiträge

Was kostet Social Media Content?

Social Media Content kann so vieles sein. Abgesehen von den unterschiedlichen Kosten der Formate (Video, Bild, Text) variieren die Kosten vermutlich auch abhängig vom jeweiligen Netzwerk, der damit verbundenen Content Konsumation und der Aufwendigkeit der Inhalte. 

Was meine ich mit all dem? Ein Image-Video für Ihr Unternehmen, das Sie auf LinkedIn teilen möchten, trägt ein anderes Preisschild, als ein Instagram Reels. Beides sind Videos, beide werden auf Social Media veröffentlicht. 

Ich würde Ihnen empfehlen, die Frage künftig anders zu denken:

  1. Entwickeln Sie Ideen, die auf Ihre Content Strategie einzahlen. 
  2. Überlegen Sie sich, welche Ihrer Buyer Personas Sie erreichen möchten. 
  3. Überlegen Sie, welches Content Format am besten geeignet ist, um Ihre Idee zu transportieren. Denken Sie zeitgleich nach, auf welchen (Social Media) Kanälen Sie das Content Stück am besten veröffentlichen sollten, unter Berücksichtigung Ihrer Content Strategie, der jeweiligen Persona und des Formats. 

Somit ist die neue Frage, die einem Content Producer/ einer Agentur gestellt wird nicht “Was kostet Social Media Content?” sondern “Für unsere Buyer Persona Katharina (18 Jahre alt, Generation Z) möchten wir eine Video Content Serie produzieren, die ihr die Vorteile unseres neuen Produkts X häppchenweise kommuniziert. Die Videos sollen in erster Linie auf unserem TikTok Kanal gepostet werden.

Die Art der Fragestellung ist deutlich konkreter. Sie wissen viel eher, was genau Sie gerne hätten und Ihr jeweiliger Dienstleister kann Ihnen mit solchen Informationen ein Angebot erstellen. Das wäre rein mit der Frage nach den Kosten für Social Media Content nicht möglich.

Anstatt Ihnen also diese Frage zu beantworten, liefere ich Ihnen allgemeinere Kosten rund um die Erstellung von Text, Bild und Video Content.

Leseempfehlung: Warum Video Content immer wichtiger wird [+ Infografik]

Was kostet Foto Content?

Dafür gibt es im Wesentlichen drei Möglichkeiten:

  1. Kostenlose, lizenzfreie Bilder: Foto-Plattformen wie pixabay.de, unsplash.com und dergleichen stellen Ihnen kostenlos lizenzfreie Bilder zur Verfügung. Sie dürfen diese Bilder frei verwenden, sie zuschneiden, einen Text hinzu fügen, etc. Super Sache generell, doch wenn Sie solche Bilder verwenden müssen Sie damit rechnen, dass viele andere Unternehmen dieselben Bilder nutzen wie Sie. Sie sind nicht einzigartig.
  2. Stock-Fotos: Bei Plattformen wie Shutterstock können Sie sich verschiedenstes Bild- und Videomaterial kaufen. Es gibt kaum etwas, das es nicht gibt. In wenigen Minuten haben Sie ein Bild gefunden, das großteils Ihren Erwartungen entspricht - und das ohne Aufwand und mit nicht allzu hohen Kosten - zehn Bilder im Monat kosten zum Beispiel 49€. Die Nachteile hier sind vergleichbar mit jenen der kostenlosen Plattformen: Viele, viele andere Unternehmen nutzen dieselben Fotos wie Sie, obwohl die Barriere durch die Kosten etwas höher ist. Außerdem kommen Stock-Fotos bei vielen Usern gar nicht mehr gut an, da sie zu “glatt”, zu perfekt, zu gestellt wirken.
  3. Beauftragung eines Fotografen/ Content Creators: Diese Lösung ist zwar die teuerste, gewiss aber auch die beste. Schließlich möchten Sie Ihre Zielgruppen mit einzigartigem Foto Content begeistern. Die Kosten für die Zusammenarbeit mit Fotografen beginnen bei € 1.500,-.

Was kostet Video Content?

Kaum ein Medium schafft es, Emotionen so zu transportieren wie Video. Die wichtigsten Videos, die auf Ihrer Website sein sollten, sind:

  • Imagevideo
  • Teamvideo
  • Produktvideos
  • Verkaufs Videos 
  • Videos von Testimonials

Das Imagevideo ist vermutlich das, das die meisten von Ihnen interessiert. Kostentechnisch beginnen professionell gemachte Imagevideos üblicherweise bei € 4.000,-.

Wir bei takeoff produzieren einige Erklärvideos selbst, da die Kosten sehr gering sind und der Aufwand überschaubar ist. Hier sehen Sie zum Beispiel so ein Video, in dem ich erkläre, wie Sie eine Content Strategie erstellen:

 

Wir verwenden hierfür das Tool Soapbox (ab $7/Monat) und eine Webcam um ca. € 100,- einmalige Anschaffungskosten.

Content selbst beauftragen oder über eine Agentur?

Abschließend wollte ich Sie noch darauf hinweisen, dass sich die Kosten für Content verändern, je nachdem ob Sie mit einer Agentur zusammenarbeiten oder direkt beim jeweiligen Experten beauftragen. Beide Möglichkeiten haben Ihre Vor- und Nachteile.

Nachteile: Beauftragung von Content durch eine Agentur

  • Höhere Kosten als bei direkter Beauftragung 
  • Das Berücksichtigen von Feedback kann durch die Zwischenstelle Agentur länger dauern

Vorteile: Beauftragung von Content durch eine Agentur

  • Die Agentur übernimmt für Sie das Projektmanagement, sie profitieren von deren jahrelanger Erfahrung 
  • Agenturen haben häufig spezielle Konditionen mit Content Creators, somit ist es oft gar nicht so viel teurer
  • Die Agentur weiß genau, worauf sie achten muss und schaut den Creators auf die Finger

Fazit: Was kostet Content?

Ich hoffe, Sie haben in diesem Beitrag gefunden, wonach Sie gesucht haben. Wie bereits zu Beginn erwähnt, ist es leider nicht so einfach, Ihnen eine pauschale Antwort auf die Frage nach den Kosten für Content zu geben. Wenn Sie durch diesen Text allerdings ein besseres Verständnis für Ab-Preise und Preisranges haben, dann habe ich meine Sache gut gemacht.

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Lisa Panzenböck

Über Lisa Panzenböck

Reisebegeisterte Yogini mit einer Schwäche für gute Weine und kitschige Sonnenuntergänge. Digitale Medien sind ihr virtuelles zu Hause.