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6 Gründe warum Sie mit Ihrem Unternehmensblog keinen Erfolg haben

by Samuel Bredl
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6 Gründe warum Sie mit Ihrem Unternehmensblog keinen Erfolg haben

 

Viele Unternehmen haben mittlerweile den Begriff "Content Marketing" aufgeschnappt und beginnen jetzt wie wild zu bloggen. Dennoch bemerken nur wenige einen Gewinn und sehen daher Bloggen als ein ineffektives Marketing Tool. Der Grund: ihre Unternehmensblogs drehen sich größtenteils um ihre eigenen Produkte und Services.

1. Nobody cares about your products!

"For years, I've been saying that to create great Web content, you need to always be thinking: Nobody cares about my products and services except me and the others in my organization." -David Meerman Scott (Inbound Marketing Guru)

Diesen Satz muss man erst einmal verdauen. Im Unternehmensblog nicht von seinem Unternehmen und seinen Produkten zu erzählen. Doch wenn man darüber nachdenkt, ergibt es Sinn. Leute, die im Internet etwas suchen, sind nicht (sofort) an Produkten interessiert, sondern wollen sich zunächst informieren. Es gilt in diesem Zeitpunkt hilfreiche und produktfreie Informationen zur Verfügung zu stellen, Fragen zu beantworten und Probleme zu lösen. Produktbezogene Informationen sind natürlich nach wie vor relevant. Doch Menschen suchen nicht in erster Linie nach Produkten, sondern nach Lösungen für Ihre Probleme.

2. Ihr Unternehmensblog ist kein Firmentagebuch!

Ihr Unternehmensblog soll Ihren Besuchern dienen, nicht Ihrer Firma. Interne Meldungen und Jahresfeiern mögen für Mitarbeiter interessant sein, haben hier allerdings nichts verloren. Ähnlich ist es mit Presseaussendungen. Wie der Name bereits sagt, sind diese für die Presse bestimmt und nicht für zukünftige oder bestehende Kunden. Eine Presseaussendung hat einen völlig anderen, wenig persönlicheren Ton, als ein Blogbeitrag. Wenn Sie das nächste Mal einen Blogbeitrag schreiben, überlegen Sie sich: Was lernt meine Zielgruppe in diesem Artikel und welche Fragen beantworte ich für sie?

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3. Sie bloggen nur alle heiligen Zeiten

Bloggen Sie nicht nur zu Ostern und Weihnachten! Es benötigt Regelmäßigkeit und Zeit bis Besucher merken, dass Sie ein verlässlicher Unternehmensblog zu einem bestimmten Thema sind. Bloggen Sie daher in regelmäßigen Abständen und mindestens einmal pro Woche. Wenn Sie intern zu ausgelastet sind, lassen Sie Blogger oder Journalisten Beiträge für Sie schreiben. Ein guter Blogbeitrag kostet nicht mehr als €200 und bringt Ihnen (anders als ein Zeitungsartikel) laufend neue Besucher.

4. Marketing Leute eignen sich (meist) schlecht als Blogger

Um das klar zu stellen. Marketing Leute sind nicht generell schlechte Blogger. Traditionelle Marketing Fähigkeiten sind jedoch nicht immer von Vorteil, wenn es darum geht persönlich, transparent und produktfremd zu schreiben. Wir selbst merken, dass es Kunden, die aus dem Marketing Bereich kommen, schwieriger haben, als aus anderen Sektoren. Wenn Sie als Marketingleiter zuständig für Ihren Unternehmensblog sind, nehmen Sie besser die Rolle des Editors ein und bitten andere Mitarbeiter Ihr Fachwissen bereit zu stellen.

5. Ihre Konkurrenz kann und wird Ihren Blog lesen!

Dies scheint eine häufige Angst bei Unternehmen zu sein. Sie haben Angst zu viel Wissen preiszugeben. Es ist Tatsache, dass Ihre Mitbewerber Ihren Blog lesen und Ideen kopieren werden. Aber nur so können Sie Expertise beweisen und Ihren Kunden zeigen, dass Sie Ahnung von Ihrem Thema haben! Schreiben Sie über Ihr Fachwissen, geben Sie Tipps und stellen Sie kostenlose Downloads zur Verfügung. Ihre Besucher werden Ihnen dankbar sein!

6. Ihre Blogbeiträge sind für die Katz, wenn Sie keine Call-To-Actions verwenden!

Jeder Ihrer Blogbeiträge sollte einen Call-To-Action haben. Scrollen Sie zum Ende dieses Beitrages und Sie werden einen Button sehen, wo Sie etwas herunterladen können. Das ist ein Call-To-Action. Sie sammeln dadurch nicht nur wertvolle Email-Adressen von Leuten, die sich wirklich für Ihr Thema interessieren, sondern können gleichzeitig feststellen, ob Ihre Downloads ansprechend und attraktiv sind. Wir haben dazu einen Beitrag geschrieben, wie Sie tolle Call-To-Actions erstellen können.

Leseempfehlung: Wie Sie mit geringen Kosten einen Blog erstellen

Zusammenfassend sollte ein Unternehmensblog keine Pinnwand für Firmenaktivitäten sein, sondern eine Art Customer Service, das Ihnen dabei hilft mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten.

 

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Samuel Bredl

Samuel Bredl

Samuel Bredl hat Publizistik studiert. Für seine Bachelor Arbeit ist er extra nach Sofia geflogen, um den Marketing-Guru David Meerman Scott zu treffen. Auf seiner Website findet man eine lustige Geschichte dazu.

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