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Einen Business Blog erstellen und damit Geld verdienen

by Samuel Bredl
3 Kommentare

business blog erstellen

Schön, dass Sie einen Blog erstellen möchten. Einen Business Blog. Bevor Sie loslegen möchte ich eines klarstellen: Dieser Beitrag wird Ihnen nur dann helfen, wenn Sie die Absicht haben mit Ihrer Website Umsatz zu erzielen. Möchten Sie eine Sammlung Ihrer Lieblingszitate von Asterix und Obelix starten, so lesen Sie erst gar nicht weiter. Es geht hier um Business.

Bloggen ist kein Kinderspiel. Ungefähr 9 von 10 Personen geben das Bloggen nach wenigen Monaten auf und sind frustriert. Damit Ihnen das nicht passiert, verrate ich in diesem Beitrag, worauf Sie bereits beim Erstellen Ihres Blogs achten müssen damit Sie erfolgreich sind.

Wie Sie Business Blogging für erfolgreiches Marketing nutzen. Laden Sie sich jetzt unser Ebook herunter.

Warum Bloggen?

Ihr Ziel ist es Ihren Umsatz zu steigern, ein Publikum aufzubauen, etwas zu verkaufen. Sonst wären Sie nicht hier. Doch brauchen Sie dazu wirklich einen Blog?

Unternehmen mit Blogs bekommen 55% mehr Traffic und 70% mehr Leads. -HubSpot

Nein. Sie können auch viel Geld für Werbung ausgeben und so Traffic auf Ihre Website lenken. Das ist jedoch einerseits auf Dauer kostspielig, andererseits erreichen Sie so selten Ihr Zielpublikum.

Ein Business Blog:

  • Bringt Ihnen regelmäßigen Traffic von Suchmaschinen (bester Traffic)
  • Ermöglicht eine höhere Anzahl von Conversions auf Ihrer Website
  • Steigert Ihre Autorität als Experte in Ihrer Branche

Das für mich überzeugendste Beispiel von erfolgreichem Business Blogging ist Malermeister Deck aus Karlsruhe. Malermeister Deck schreibt seit 3 Jahren einen Business Blog und hat derzeit sagenhafte 214.000 Leser monatlich! Im letzten Jahr konnte er seinen Umsatz in der jungen Zielgruppe um 17% steigern.

Neuer Blog oder komplett neue Website?

Wenn Sie einen Blog erstellen stehen Sie vor dieser Frage: Soll ich einen Blog zu meiner bestehenden Website hinzufügen, oder soll ich gleich eine vollkommen neue Website mit Blog erstellen? Wenn Ihre Website bereits älter als 3 Jahre ist, sollten Sie zumindest diese zwei Überlegungen machen:

  • Hat Meine Website ein responsive Design? Ein responsive Design passt ihre Website an alle Endgeräte, wie zum Beispiel auch an Smartphones und Tablets an. Das ist heute sehr wichtig, da 2016 bereits mehr Menschen das Internet über mobile Endgeräte nutzen, als über das Festnetz oder über Kabel. Außerdem ist ein responsive Design auch ein Rankingfaktor. Das heißt, Google bestraft Seiten, die diese Technologie noch nicht aufweisen.
  • Ist mein CMS "suchmaschinenfreundlich"? Testen Sie Ihre derzeitige Website. Geben Sie Ihre Leistungen oder Produkte auf Google ein. Suchen Sie auch andere Begriffe aus Ihrer Branche. Ist Ihre Website auf der ersten Seite? Werden Ihre Seiten zumindest gefunden?

Nein? Dann erstellen Sie auch gleich eine neue Website. Worauf Sie bei einer neuen Website achten sollten haben wir im Artikel Die 10 wichtigste Punkte für den Website Relaunch zusammengefasst. 

1. Wählen Sie eine Blogging Plattform

Kostenlose Option

Es gibt viele kostenlose Möglichkeiten einen Blog zu erstellen. Ich persönlich kann Ihnen nur zu Wordpress raten. Wordpress ist mit über 76 Millionen Blogs nicht nur die am häufigsten genutzte Plattform, sondern auch große Namen wie The New York Times, CNN, Mashable und Ebay verwenden Wordpress.

Dieses Video erklärt, wie Sie Wordpress in wenigen Minuten installieren:

 

Kostenpflichtige Option

Verfügen Sie über etwas Marketingbudget, sollten Sie Website und Blog auf dem COS von HubSpot installieren. Das erleichtert Ihre Arbeit ungemein und hilft Ihnen beim Erstellen von Landing Pages, Call-To-Actions und Email-Workflows.

Leseempfehlung: HubSpot COS vs Wordpress CMS: Was bringt der Wechsel?

2. Hosting und Domain

Hosting ist nichts anderes als der Ort wo Ihr Blog online gespeichert wird. Ganz gleich wo Sie Ihren Blog erstellen, Sie sollten Ihre Daten immer auf einem externen Server haben. "Never build on rented ground", sagen die Engländer so schön. Denn sollte Ihre Blog Plattform eines Tages nicht mehr funktionieren, haben Sie immer noch Zugriff auf Ihre Daten. 

Hosting gibt es bereits ab weniger als €3/Monat zum Beispiel bei easyname.at.

Domain, das ist Ihre Adresse. Unsere lautet: takeoffpr.com. Wenn Sie eine neue Domain für Ihren Blog suchen, achten Sie darauf dass die Adresse möglichst kurz und leicht zu merken sein sollte. Auch Ihre Domain können Sie rasch und einfach registrieren. 

Bei world4you ist das schneller erledigt, als Sie sich einen Tee machen können. 

3. Wählen Sie ein Blog Layout

Das Aussehen von Blogs ändert sich ständig. Vor zwei Jahren waren Slider sehr modern, dann Paralax Scrolling. Ich zeige Ihnen die häufigsten Blog-Layouts und deren Vorteile:

  • 3-Spalten Blog

3_columns.jpg
Ein Blog aufgeteilt in 3 Spalten, wie wir ihn hier von Süddeutsche Zeitung sehen, findet man heute nur noch selten. Die Vorteile sind viel Platz für Werbeflächen links und rechts und die Möglichkeit viel Informationen (in diesem Fall eine Themen-Wolke) einzubauen.

  • 2-Spalten Blog

2_columns.jpg

Ein Blog mit nur einer Sidebar zieht das Augenmerk stärker auf den Text. Es gibt eine deutlich reduzierte Werbefläche und der Leser ist weniger dazu verleitet woanders hinzuklicken. Die Sidebar wird hier im Business-Blog von Herold für Newsletter-Anmeldungen und Facebook verwendet.

  • 1-Spalte Blog

1_column_blog.jpg

Wenn wir auf moderne Blogs von Buffer, Medium oder in diesem Fall Hootsuite blicken, merken wir, dass sie gar keine Sidebars mehr haben. Der Fokus liegt ganz klar auf dem Content selbst. Besseres Leseerlebnis und weniger Werbung.

Wir verwenden und empfehlen die letzte Variante. Nicht nur weil wir großen Wert auf Content legen, sondern auch weil wir gemerkt haben, dass Werbung nicht mehr so gut funktioniert. Viele Menschen haben Ad-Blocker installiert und sehen daher keine Werbebanner mehr. Für uns und viele andere B2B-Unternehmen hat sich die Inbound Methode bewährt.

Leseempfehlung:

Fertiges Template oder individuell

Am einfachsten tun Sie sich, wenn Sie bei Wordpress ein sogenanntes "Theme" wählen. In einem Theme sind Funktionen und Grunddesign bereits vorgegeben. Da es aber tausende Themes gibt, finden Sie fast immer etwas, das Ihren Vorstellungen entspricht. Zu den populärsten Theme-Anbietern zählt ThemeForrest. Hier werden zur Zeit 21.988 Themes angeboten. Der große Vorteil einer "Theme-Lösung" sind die geringen Kosten. In der Regel zahlen Sie für ein Theme ca. $ 50,-. 

Hingegen müssen Sie für einen individuell-gestalteten Blog mit einigen Tausend Euro für die Programmierung rechnen. Dazu kommt noch ein Designkonzept, das auch nochmal so viel kosten kann.

Wir empfehlen Ihnen ein Theme zu wählen, das Ihren Erwartungen bereits sehr nahe kommt. Kleine Änderungen können Sie von einer Webagentur vornehmen lassen.

Kosten

Die Kosten für die Anpassung eines ausgewählten Themes sollten für mittelgroße Websites zwischen € 1.500.- und € 2.500.-liegen. Bei der Anpassung eines Blogs durchaus weniger.

4. Wählen Sie eine Web Agentur

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Webagentur vor allem darauf, dass die Agentur mit Wordpress arbeitet. Wordpress ist sehr einfach zu bedienen, bietet viele kostenlose Zusatzprogramme (Plugins), und ist sehr suchmaschinenfreundlich. Weiters zu beachten:

  • Ihre Webagentur sollte bereit sein, Websites und Bloglösungen mit vorprogrammierten Themes zu erstellen. Nur so können Sie wirklich Geld sparen.
  • Ihre Webagentur sollte viel von Suchmaschinenoptimierung verstehen, denn "gefunden werden" ist heute fast alles.
  • Schauen Sie Websites und Blogs an, die Agenturen umgesetzt haben. Lassen Sie sich nicht von den Bildern blenden. Websites müssen vor allem funktionieren und nicht nur schön sein.

Wir arbeiten jetzt schon bei vielen Projekten mit Ben zusammen und können ihn sehr weiterempfehlen.

Wichtige Funktionen für einen Business Blog

  • Möglichkeiten für Opt-In: Auf unserer Website finden Sie überall die Möglichkeit etwas herunterzuladen. Auch am Ende dieses Beitrages befindet sich ein Call-To-Action, der zu einem Whitepaper führt. Ohne Opt-in, keine Conversions. Ein hervorragendes Programm, wenn Sie Wordpress verwenden, ist SumoMe. Die beste Lösung (die auch wir verwenden) ist die Marketing Automation von HubSpot.
  • SEO: Ihr Blog muss für Suchmaschinen optimiert sein. Das heißt Sie müssen SEO Titel, Metadescriptions und Alt Texte für Ihre Blogbeiträge vergeben können. Für Wordpress können wir SEO by Yoast empfehlen. HubSpot hat diese Funktion bereits integriert.
  • Responsive Design: Wie bereits erwähnt, surfen die meisten Menschen mobil. Ihr Blog muss daher auch auf Smartphones, Tablets und Laptops toll aussehen. Die meisten Blog Templates besitzen diese Funktion bereits. Zum Überprüfen können Sie einfach das Browserfenster minimieren und verkleinern. Passt sich der Blog an das kleinere Fenster an, ist er responsive.

5. Starten Sie Ihren Blog

Ihr Blog ist fertig und er gefällt Ihnen. Vor allem aber erfüllt er die notwendigen Funktionen für einen Business Blog. Jetzt können Sie mit den ersten Blogbeiträgen starten. Schreiben Sie regelmäßig. Wir empfehlen 2x pro Woche. Schreiben Sie nützliche Inhalte für Ihre Zielgruppe und bieten Sie Ihnen interessante Downloads an.

Leseempfehlung:

Conclusio

Wenn Sie all diese Schritte befolgen und regelmäßig bloggen, werden Sie sich rasch ein Publikum aufbauen. Ein Publikum, das sich für Ihre Inhalte und Angebote interessiert. Das folgende Ebook könnte Ihnen dabei hilfreich sein:

 

E-Book Business Blogging

 

 

Bloggen

Samuel Bredl

Samuel Bredl

Samuel Bredl hat Publizistik studiert. Für seine Bachelor Arbeit ist er extra nach Sofia geflogen, um den Marketing-Guru David Meerman Scott zu treffen. Auf seiner Website findet man eine lustige Geschichte dazu.

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