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Mit einem Blogbeitrag 2 Millionen $ Umsatz machen

Blogbeitrag

Klaus Eck hat wieder einmal zu einer Blogparade aufgerufen. Das Thema: Content Marketing und Corporate Blogs. Bei seinen Fragen geht es darum, wie Blogs für das Content Marketing von Unternehmen genutzt werden. Klaus zitiert eine Studie, die den Status der deutschen Blogszene im Bereich IKT Unternehmen untersucht. Das Ergebnis: Nur ein Drittel der untersuchten Unternehmen hat einen Blog und bei vielen lässt die Qualität zu wünschen übrig. Dabei könnte ein einziger Blogbeitrag 2 Millionen Dollar Umsatz bringen, wie das Beispiel von Markus Sheridan zeigt. Gerne nehme ich an der Blogparade von Klaus teil. In diesem Beitrag lesen Sie, warum Sie bloggen sollten.

Unternehmen haben heute ein zweites Business  - ein Medienbusiness

Ich denke ein Grund warum wenige Unternehmen den Sinn von Blogs verstehen ist der, dass viele überhaupt den Medienwandel nicht mitbekommen haben. David Meermann Scott sagte bereits 2007 in seinem Buch "The New Rules Of Marketing and PR", dass sich die Regeln der Kommunikation geändert haben.

Heute müssen wir nicht mehr Anzeigen schalten oder Journalisten nachlaufen, damit sie über uns schreiben. Der Medienwandel hat bewirkt, dass wir jetzt selbst in der Rolle eines Herausgebers sind. Jeder kann heute über Blog oder Social Media seine Zielgruppe direkt erreichen. Jedes Unternehmen hat ein zweites Business - ein Medien-Business.

Ein gutes und viel zitiertes Beispiel ist der Malermeister Deck in der Nähe von Karlsruhe. Er erreicht auf seinem Blog mehr 200.000 Leser monatlich.

Das Medienbusiness professionell organisieren

Die Frage ist, ob Unternehmen ihr Medienbusiness ernst nehmen. Die beste Art das Medienbusiness professionell zu organisieren, ist ein Corporate Blog. Warum?

Ein Blog ist nichts anderes, als eine Funktion einer Website um chronologisch zu publizieren. Genau so publizieren zum Beispiel die Tageszeitungen. Sicher werden Sie auf einem Blog nicht täglich so viele Artikel publizieren, wie eine Tageszeitung, aber das Prinzip ist das gleiche.

Wie jedes ernstzunehmende Medium braucht auch ein Blog eine Redaktion. Das kann bei einem kleineren Unternehmen der Chef selbst sein, wie der Malermeister Deck. Bei mittelgroßen und größeren Unternehmen muss eine professionelle Redaktion mit Chefredakteur und Redakteuren installiert werden.

Aber die Kosten! Ja, das kostet. Aber was kostet eine Einschaltung in einer Tageszeitung? Viele Unternehmen lenken die Marketingkosten logischerweise um. Das was früher als Anzeigen in andere Medien investiert wurde, wird heute in das eigene Medium investiert. In Wirklichkeit ein Teil davon, denn der Medienwandel ist ja nicht schwarz-weiß. Wir werden weiter auch die klassischen Medien nutzen. Aber der Schwerpunkt verlagert sich immer mehr zu den eigenen Medien.

Mit einem Blogbeitrag 2 Millionen $ Umsatz machen

Was können Sie mit einem Blogbeitrag erreichen? Heidi Cohen, eine Content Marketing Expertin in den USA schreibt über das Beispiel eines Swimming Pools Installationsunternehmens namens River Pools and Spas. Markus Sheridan, der Chef von River Pools and Spas hat vor einiger Zeit diesen Blogbeitrag auf seiner Website publiziert: “How Much Does a Fiberglass Pool Cost?” Laut Markus Sheridan hat dieser einzelne Blogbeitrag einen Umsatz von 2 Millionen Dollar bewirkt. Mit den Preisen für Swimmingpools auf den Website von River Pools and Spas müsste der Artikel zwischen 24 und 57 Pools, je nach Preis, verkauft haben.

Ist das realistisch? Eine einfache Rechnung. Nehmen wir an, der Artikel wird pro Monat 1.000 mal gelesen. Dann sind das pro Jahr 12.000 Leser. Der Benchmark für die Conversion Rate Visits zu Leads beträgt 2%.  Also  können wir mit 240 Leads pro Jahr rechnen. Wenn wir wieder von Benchmarks ausgehen, kann die Conversion Rate von Leads zu Kunden 10% betragen. Also 24 Kunden pro Jahr. Wenn dieser Artikel jetzt 2 Jahre online ist, dann ergibt das 48 Kunden. Also es geht sich aus.

Was macht einen 2 Millionen $ Blogbeitrag aus?

Marcus Sheridan hat nicht zufällig diesen Titel "How Much Does a Fiberglass Pool Cost?" gewählt. Das ist das Thema, das jeden Swimmingpoolkäufer am meisten interessiert. Marcus schreibt in diesen Artikel sehr ehrlich wie sich der Preis zusammensetzt und welche Varianten es gibt. Er schreibt aber auch über billigerer Alternativen, die er nicht verkauft. In weiterer Folge schreibt er auch, welche Probleme es mit Pools gibt. Das was einen 2 Millionen $ Blogbeitrag ausmacht, ist aber vor allem eines: Es muss der beste Artikel zu diesem Thema sein, der je geschrieben wurde.

Das heißt, Ihr Blog ist nicht der Platz, wo eben jemand einfach einen Text schreibt, weil sich niemand anderer gefunden hat. Oder wo halt eine Presseaussendung auch hineinkopiert wird. Nein, genau das Gegenteil. Wer schreibt die besten Blogartikel? Jemand der das Problem kennt. Eine Desktop- Recherche eines noch so guten Journalisten wird nicht die Qualität haben, wie wenn jemand schreibt, der täglich das gleiche Problem hat und die Lösung dazu Kunden erklärt.

Natürlich muss nicht jeder, der mit Kunden zu tun haben, auch schreiben können. Er kann sich von einem guten Texter unter die Arme greifen lassen, aber der Inhalt sollte von jemand kommen der an der Front steht.

Warum ein Blog so gut funktioniert

Früher haben wir Anzeigen geschaltet. Jetzt überlegen Sie einmal, wie viele Menschen sich für Swimmingpools interessieren? Gemessen an der Gesamtbevölkerung wenige. Mit unseren Anzeigen haben wir tausendmal mehr Menschen erreicht, die sich überhaupt nicht für Swimmingpools interessieren, als solche die sich interessieren. Womöglich haben wir viele verärgert. Es gibt viele Menschen, die Werbung bereits hassen. Kein Wunder, dass das alte Medienmodell schlecht funktionierte.

Heute erreichen wir die Zielgruppe wesentlich besser. Eigentlich ist es so, dass uns die Zielgruppe erreicht. Denn, wenn heute jemand etwas kauft, ist oft die erste Station das Internet. Menschen googeln heute alles. Weltweit gibt es 6. Mrd. Google Anfragen pro Tag. 60 bis 80% der Kaufentscheidung wird getroffen, bevor die Menschen mit einem Unternehmensvertreter sprechen.

Menschen, die sich für Swimmingpools interessieren, finden gute Artikel über Swimmingpools über Suchmaschinen wie Google. Und wir alle, die wir uns nicht für Swimmingpools interessieren, bleiben von der Werbung verschont. Eigentlich ziemlich genial.

Google mag Blogbeiträge. Warum? Weil Blogbeiträge in vielen Fällen den Suchenden auf der Suchmaschine glücklich machen. Das gefällt Google. Denn je mehr glückliche Sucher, umso mehr Sucher insgesamt und um so mehr kann Google für die Anzeigen auf Google verlangen. Kein schlechtes Geschäft für Google.  Als Gegenleistung ranken Blogbeiträge unter bestimmten Voraussetzungen auch sehr gut. Das heißt Ihr Blog trägt wesentlich bei, dass Ihre Inhalte im Internet gefunden werden.

Die Vorteile des Bloggens in Übersicht

  • Geld verdienen: Siehe Marcus Sheridan
  • Gefunden werden: Google freute sich auf Ihren Blog und belohnt Sie mit einem guten Ranking
  • Thought Leadership: Auf deutsch: Vordenker. Sie werden als Vordenker ihrer Branche wahrgenommen, wenn Sie nützlichen Inhalt auf Ihrem Blog zur Verfügung stellen. Schenken Sie Ihr Wissen her. Als Belohnung werden Sie zum Thought Leader.
  • Langfristige Absicherung der Marktposition: Ein guter Blogbeitrag arbeitet für Sie 24/7 das ganze Jahr. Ja die nächsten Jahre. Sie werden langfristig gefunden und können so langfristig Ihre Marktposition absichern. Den Malermeister Deck wird niemand so schnell einholen.
  • Sie werden gescheiter: Bloggen hilft Ihnen persönlich die Gedanken zu ordnen und spitzer zu werden.
  • Wenn Sie einmal drinnen sind, wollen Sie nicht aufhören. Achtung Suchtgefahr!

 

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